Vereine

2liga

Zweiter Fanbetreuer für Dynamo

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Um endlich der wachsenden Gewalt von einigen unverbesserlichen “Fans” und Hooligans während der Spiele Herr zu werden, hat der Verein Dynamo Dresden weitere Maßnahmen ergriffen. Am gestrigen Donnerstag teilte die Vereinsleitung mit, dass eine neue Vollzeitstelle für die Fanbetreuung geschaffen wurde. Als zweiter Fanbetreuer soll Marek Lange fungieren. Der Geschäftsführer, Volker Opitz hofft, dass dadurch Vorkommnisse, wie jene, die zum Ausschluss aus dem Pokalwettbewerb führten, bald der Vergangenheit angehören. Opitz: “Ich erwarte von beiden Fanbetreuern, dass sie ihre vielseitigen Erfahrungen im Umgang mit unseren Fans nutzen, um die präventive Fanarbeit des Vereins nachhaltig zu professionalisieren und zielgerichtet auf eine positive Entwicklung der Fanszene insgesamt hinarbeiten”. Ausreichen wird das jedoch nicht. Um die, fast bei jedem Spiel aufkommende Gewalt zu stoppen, werden noch viele weitere vorbeugende Maßnahmen notwendig sein.

3liga

Bau von Erfurter Multifunktionsarena beschlossen

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Endlich ist es soweit. Dem Bau der neuen Multifunktionsarena steht nichts mehr im Weg, nachdem jetzt die Stadträte von Erfurt den städtischen Sportbetrieb ermächtigt haben, den für den Bau notwendigen Kredit in Höhe von 4,8 Millionen Euro aufzunehmen. Damit ist die schwerste Hürde für das geplante neue Steigerwaldstadion, das insgesamt rund 27,5 Millionen Euro kosten wird, überwunden. Unterstützt wird der Bau finanziell vom Bund und dem Bundesland Thüringen, die sich den größeren Anteil der Baukosten teilen. Der Baubeginn wurde für den Sommer nächsten Jahres festgelegt. Der Erfurter Oberbürgermeister, Andreas Bausewein, will schon im Januar das konkrete Baukonzept vorstellen.

Jena im Abstiegsstrudel

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Der Mannschaft von Carl Zeiss Jena fehlen noch neun Punkte, um vom aktuellen Abstiegsplatz weg zu kommen. “Wir benötigen schon fast ein kleines Wunder, aber Wunder gibt es immer wieder.”, erklärt Alexander Voigt. Die Lage ist zwar, seiner Meinung nach, nicht aussichtslos, jedoch liegt vor der Mannschaft ein “Riesen-Brocken”, der überwunden werden muss. Voigt: “Dabei können wir uns wegen der Ausgeglichenheit der Liga nicht auf andere verlassen. Jede Mannschaft macht regelmäßig ihre Punkte. Wir müssen schauen, dass wir eine Serie starten und erst einmal wieder in Schlagdistanz zur Konkurrenz kommen”. Trotzdem sind die Spieler zuversichtlich. Zwar wurden in den vergangenen Spielen zahlreiche Fehler gemacht, doch hofft die Mannschaft auf einen guten Neustart nach der Winterpause, wie er auch im vergangenen Jahr gelang. Trotzdem wird es schwer die nötige Motivation aufbringen zu können, wenn nicht wenigstens das letzte Spiel vor der Pause, das am Samstag gegen Rot-Weiß Erfurt ansteht, ein Erfolg wird.

Rudi Zedi hat noch nicht genug

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Obwohl er bereits 37 Lenze zählt, hat Rudi Zedi von Rot-Weiß Erfurt noch lange nicht genug vom Fußballspiel. Seit 19 Jahren spielt er ohne Unterbrechung und hofft, dass auch sein derzeitiger Vertrag wieder verlängert wird. Als Kapitän und unverzichtbarer Mittelfeldspieler hat er allerdings auch in den vergangenen Spielen wieder seine Führungsqualitäten unter Beweis stellen können, so dass die Verlängerung seines Vertrages aktuell nicht in Frage gestellt wird. Zedi: “Ich fühle mich absolut fit, auch nach neunzig Minuten”. Leicht werden die kommenden Spiele allerdings auch für ihn nicht. Die Erfurter Mannschaft hat eine ungewöhnlich große Diskrepanz zwischen ihrer Performance bei Heim- und Auswärtsspielen. Während sich der Verein über vier Auswärtssiege in Folge freuen kann, musste er zeitgleich fünf Mal ein Unentschieden bei Heim-Spielen hinnehmen. Nach Ansicht des Kapitäns fällt es der Mannschaft noch immer zu schwer, sich bei Heimspielen durchzusetzen. Ungewöhnlich ist das nicht. Viele Spieler verschlechtern sich unter dem psychologischen Druck siegen zu müssen, den der vermeintlich vorhandene “Heimvorteil” bewirkt. Trotzdem ist Zedi mit der Entwicklung der Mannschaft zufrieden, die sich in den vergangenen Wochen mit zahlreichen neuen Spielern erst neu aufstellen musste. Zedi: “Wir haben nicht vergessen, welche Probleme und Rückschläge wir zu Beginn hatten”. Die Mannschaft sieht er jedoch jetzt auf “einem guten Weg.”

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