Dynamo Dresden
2. Liga: Viele Krawalle befürchtet
0Mit dem Spiel von Dynamo Dresden gegen Energie Cottbus beginnt jetzt die zweite Fußball-Bundesliga. Da neben Dresden auch Braunschweig und Rostock zu den Aufsteigern zählen, sowie die Absteiger St. Pauli und Frankfurt, sind fünf neue Vereine in die zweite Bundesliga gekommen, deren Fans einen sehr schlechten Ruf haben und in den vergangenen Jahren durch schwere Krawalle aufgefallen sind. Damit läuft an fast jedem Spieltag ein so genanntes Risikospiel. Holger Hieronymus, Vize-Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga warnt; “Wer das erhöhte Sicherheitsrisiko nicht sieht, macht die Augen zu”. Zu den Anhängern von Dynamo Dresden gehören große Gruppen von Hooligans, durch deren Verhalten der Verein in der Vergangenheit bereits mehrfach Strafen aufgebrummt bekam. Mit einer Besserung wird, trotz aller bisherigen Versuche, auch in der kommenden Saison nicht gerechnet. Der sächsische Innenminister Markus Ulbig, plant jetzt für August einen Sicherheitsgipfel für den Profifußball in Dresden. Ulbig: “Wir wollen Fußball und keine Gewalt.” Auch der Verein wandte sich erneut an seine Fans mit der Bitte friedlich zu bleiben. Dynamo-Geschäftsführer Volker Oppitz mahnt: “Wir haben in den Gesprächen mit Fangruppen verdeutlicht, was es für den Verein bedeutet, wenn es weiterhin zu harten Verurteilungen kommt.” Gelingt es nicht, ein vernünftiges Verhalten der Fans zu erzielen, droht Dynamo ein Geisterspiel, also ein Spiel ohne Zuschauer. Das wäre jedoch nicht nur für die Fans unbefriedigend. Bedauerlich, wenn es durch das permanente Fehlverhalten Vereinzelter so weit käme.
Wagefeld verlässt Dynamo
0Dynamo Dresden hat sich zum 30. des Monats, im beiderseitigen Einvernehmen von Spieler Maik Wagefeld getrennt, der über 17 Jahre für den Verein gespielt hat. Maik Wagefeld sagte bei der Bekanntgabe der Vertragslösung: “Mir blutet das Herz, dass meine Zeit bei Dynamo nach so vielen Jahren jetzt zu Ende geht. Viele Menschen wissen ja, wie ich zu dem Verein stehe.” Auch Geschäftsführer Volker Oppitz lobt Wagefeld als Profi: “´Wage´ ist ein Dynamo durch und durch. Ich habe über viele Jahre hinweg mit ihm in einer Mannschaft gespielt. Dabei sind wir gemeinsam dreimal mit Dynamo aufgestiegen. Er hat als wichtiger Spieler entscheidend zu den Erfolgen in der Vergangenheit beigetragen. Ich kann mir gut vorstellen, was dieser Schritt für ihn bedeutet. Trotz der problematischen Situation in den vergangenen Monaten hat er sich stets korrekt und professionell verhalten. Dies rechne ich ihm sehr hoch an! Ich wünsche ihm im Namen aller Verantwortlichen und Mitglieder des Vereins persönlich alles Gute sowie viel Glück und Erfolg in seiner weiteren Karriere!” 245 Punktspiele bestritt der Mittelfeldspieler für Dynamo und erzielte dabei 32 Tore.
Ulf Kirsten als neuer Berater für Dynamo im Gespräch
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Der ehemalige Bundesligastürmer Ulf Kirsten, wird als möglicher Kandidat für die Stelle eines Beraters bei Dynamo Dresden gehandelt, wie der 45-Jährige jetzt in einem Interview durch die “Sächsische Zeitung” ausplauderte. Für ihn wäre dies eine “reizvolle Aufgabe”, der er sich gern stellen würde. Allerdings tut der Dresdner Verein sich derzeit schwer mit der Auswahl seines Personals. Erst vor wenigen Wochen hatte Reiner Calmund seinen Posten als Berater des Klubs aufgegeben, da seiner Meinung nach “viel zu wenig miteinander kommuniziert” wurde. Auch Trainer Matthias Maucksch musste vor drei Wochen seine Kündigung entgegen nehmen, obwohl der Verein derzeit gute Chancen auf einen Aufstieg in die zweite Liga hat. Ulf Kirsten wäre allerdings für viele tatsächlich eine gute Wahl als Berater. Schon in der Vergangenheit hat Kirsten seinen ehemaligen Verein zum Beispiel in der Jugendarbeit unterstützt und bestritt sein Abschiedsspiel im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion. Auch durch seinen Sohn Benjamin, der für die Noch-Drittligisten im Tor steht, ist der Ex-Profi weiter mit Dynamo Dresden verbunden. Der in Risa geborene Kirsten, war einer der erfolgreichsten Ost-Fußballspieler, der 1990 zu Leverkusen wechselte. 182 Tore erzielte er in insgesamt 350 Bundesligaspielen.







