Benny Kirsten | Dynamo Dresden | 3. Liga Forum

 
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Benny Kirsten

BenutzerBeitrag

22:04
1. Juni 2009


lehmi

Moderator

Beiträge 5207

 
1

hab ein intresanntes Interview mit dem Sohn der Dresdner Sturmlegende Ulf Kirsten gefunden.

Benny Kirsten ( 2. Torhüter bei Dynamo ) im  Gespräch bei spiegel online:

Spiegel Online – Hamburg,national,Germany

Der Vater war Nationalstürmer, er selbst spielt in der Dritten Liga. Mit dem Magazin "11 FREUNDE" sprach der Dresdner Torwart Benjamin Kirsten über die Last, einen bekannten Namen zu tragen, und wie er dennoch versucht, seinen eigenen Weg zu gehen.

ULF KIRSTENS SOHN BENJAMIN"Der Name ist eine Bürde"
Der Vater war Nationalstürmer, er selbst spielt in der Dritten Liga. Mit dem Magazin "11 FREUNDE" sprach der Dresdner Torwart Benjamin Kirsten über die Last, einen bekannten Namen zu tragen, und wie er dennoch versucht, seinen eigenen Weg zu gehen.

Frage: Herr Kirsten, nervt es eigentlich, andauernd nach dem Vater gefragt zu werden?

Kirsten: Manchmal ist es einfach unangebracht. Ich erbringe eigene Leistungen, für die ich auch geschätzt werden will. Ich will nicht immer wieder hören: Super gehalten, aber dein Vater hat doch früher … das sind Dinge, wo man dann auch mal aus der Haut fährt. Aber ich kann natürlich auch die Fans verstehen, die mich nach meinem Vater fragen, denn er war ein Riesenfußballer.

DPA
Dresdner Torwart Kirsten: "Vom Namen her ein sehr heißes Pflaster"
Frage: Der Name Kirsten steht in Deutschland wie kaum ein anderer für Tore. Kein Stürmer war in den neunziger Jahren erfolgreicher als Ulf Kirsten, und jetzt ist dessen Sohn Torwart. Brauchte Ihr Vater jemanden, der sich bei Sonderschichten in den Kasten stellt?

Kirsten: Dafür war ich zu klein. Ich war ja am Anfang Stürmer und kann auch heute noch beide Positionen spielen. Auch bei unserer zweiten Mannschaft musste ich schon mal als Feldspieler aushelfen. Aber ich wollte einfach Torwart sein, der Vergleich zwischen Ulf und Benjamin Kirsten ist ja selbst gegeben, wenn ich im Tor stehe. Da können sie sich ausrechnen, wie es wäre, wenn ich auch noch als Stürmer spielen würde. Diese Legende Ulf Kirsten kann man nicht überbieten.

Frage: Also war es der große Erfolg des Vaters, der Sie dazu bewogen hat, etwas Anderes zu machen?

Kirsten: Ein Stürmer, der so erfolgreich war und noch dazu auch von seiner Persönlichkeit so professionell und einfach perfekt war, kann man nicht nachmachen und den kann man auch nicht einholen. Ich war mir damals sicher, dass die Leute mich mit ihm vergleichen würden und werden.

Frage: Was haben Sie erlebt?

Kirsten: Gerade in jungen Jahren kamen alle immer zu mir und haben mich gefragt: Du willst doch bestimmt werden wie dein Vater? Willst du ein besserer Stürmer werden als dein Vater? Gerade als junger Fußballer ist das sehr schwer, auch deshalb habe ich mich für die Torwartposition entschieden.

Frage: Was hat Ihr Vater dazu gesagt?

Kirsten: Er hat gesagt, dass ich immer vom Kopf her ein Torhüter war, der sich lieber in den Dreck geschmissen hat als zu laufen. Bis vor zwei Jahren hat er noch versucht, mich zum Rechtsaußen umzubauen, doch er hat dann auch eingesehen, dass das nichts bringt. Aber grundsätzlich war es ihm egal, welche Position ich spiele oder welche Sportart ich mache, Hauptsache ich bin glücklich mit dem, was ich mache. Und ich bin sehr zufrieden mit meiner Position. Frage: Haben Sie Ihren Namen eher als Vorteil oder eher als Bürde wahrgenommen?

Kirsten: Ich würde eher sagen als Bürde, weil viele in mir nicht den Fußballer oder die Persönlichkeit Benjamin Kirsten gesehen haben, sondern immer nur den Sohn von Ulf Kirsten. Alles wird irgendwie immer darauf zurückgeführt, dass Ulf Kirsten mein Vater ist, da muss man sich ziemlich anstrengen, um eigene Schlagzeilen zu schreiben. Schon zur Schulzeit war es nicht einfach. Wir haben in Bergisch Gladbach gewohnt, was im Einzugsgebiet des 1. FC Köln liegt. Mit FC-Fans gab es des Öfteren Probleme, aber da muss man einfach durch.

Frage: Ihre bisherigen Vereine gleichen fast denen Ihres Vaters. Zufall?

Kirsten: Nein, das ist kein Zufall. Dadurch, dass wir damals nach Leverkusen gezogen sind, bin ich automatisch in den Jugendbereich von Bayer 04 gerutscht. Aber diesen Sohn-Bonus, den viele immer vermuteten, hatte ich nicht. Ich musste meine Leistung bringen, anders hätte ich das auch nicht gewollt. Ich wollte immer wegen meiner Leistung spielen und nicht wegen meines Vaters.

Frage: Wie ist es in Dresden?

Kirsten: Hier ist es vom Namen natürlich ein sehr heißes Pflaster. Kirsten ist eine Legende, da musste ich ein wahnsinnig großes Erbe übernehmen. Das macht es sehr schwierig für mich, aber die Fans haben mich sehr positiv aufgenommen und behandeln mich genauso, wie jeden anderen auch. Frage: Zwei Jahre war Ihr Vater auch Ihr Trainer, dann wechselten Sie nach Mannheim. Kann man das als Flucht vor dem Ihrem Vater bezeichnen?

Kirsten: Eine Flucht war es nicht, dafür ist mein Vater ein viel zu guter Trainer, bei dem es richtig Spaß gemacht. Er hat mir nahe gelegt, es mal alleine zu probieren. Die Zeit in Mannheim will ich jetzt nicht kommentieren, damit habe ich abgeschlossen. Aber es war gut zu wissen, wie es ist, ohne meinen Vater. Ich glaube, dass auch mein Vater nicht ewig in Leverkusen bleiben wird, denn ich bin mir sicher, dass er höherklassig sehr gut trainieren kann.

Frage: "Dort, wo andere den Fuß wegziehen, geht Kirsten mit dem Kopf hin." Das ist ein berühmtes Zitat von Trainer Eduard Geyer über Ihren Vater. Könnte man das so ähnlich für Sie übernehmen?

Kirsten: Ich bin ein ähnlicher Typ wie mein Vater. In Sachen Emotionalität und Aggressivität nehmen wir uns nichts. Als Torwart bin ich gezwungen, mich in jeden Ball zu schmeißen und zur Not auch mein Gesicht zu riskieren.

Frage: Gab es einen Punkt, an dem Sie gemerkt haben, dass ihr Vater Ihnen nicht mehr so einfach die Bälle reinhaut?

Kirsten: Als ich dann mit 17 oder 18 häufiger bei der Zweiten von Leverkusen mittrainiert habe, da habe ich gemerkt, dass es nicht mehr so einfach für ihn wird. Aber er hat es natürlich in jedem Trainingsspiel trotzdem versucht.

Die Fragen stellte Marco Weber

ein Toller Typ., mein ich !!

23:37
1. Juni 2009


thoringi

Erfurt

Super Fan

Beiträge 665

 
2

Mal kurz darüber nachdenkend…

Warum wohl interessiert sich der Spiegel für einen Spieler jenseits der Topligen?

Warum stellst du diesen Beitrag hier ein?

Weil du seinen Vater kennst….

Ein Schelm wer Böses dabei denkt…

Es gibt so viele tolle Typen, die hier nie erwähnt werden, weil sie keine im Fußball bekannte Väter hatten.

Sportliche Fairnis bedeutet auch den Gegner respektieren.

23:44
1. Juni 2009


Alex

Dresden

Admin

Beiträge 2212

 
3

Es ist manchmal einfach praktisch bekannte Väter zu haben. Nicht nur in der Fußball-Welt. 

.

17:56
28. August 2010


EE-Dynamo

Elsterwerda

Treuer Fan

Beiträge 101

 
4

War heute ein Rabenschwarzer Tag für Benny ich hoffe er bekommt noch mal die Möglichkeit es besser zu machen. Kopf hoch Benny Mund abwischen und weiter hart arbeiten!!! An die Arbeit

 

 

Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben der Glut.

20:21
28. August 2010


lehmi

Moderator

Beiträge 5207

 
5

Wenn du so ne Abwehr vor dir hast, dann kannst nur alt aussehen. Wirklich  saub blöd gelaufen für Benny.

Kopf hoch , Junge ! In diesem Spiel hätte auch Axel nix retten können !!!

Arbeite weiter und lass dich nicht hängen! Irgendwann wirst du Dynamos  Nr.1 sein. !!! 

An die ArbeitAn die ArbeitAn die Arbeittop

21:22
28. August 2010


Pustel

Gast

 
6

Kopf hoch Benny, wird schon widder An die Arbeit

22:06
28. August 2010


lehmi

Moderator

Beiträge 5207

 
7

Pustel schrieb:

Kopf hoch Benny, wird schon widder An die Arbeit


Endlich mal was nettes  vom Pustel !!!<img title="<img class=" />" src="/wp-content/forum-smileys/22.jpg" alt="<img class=" />" />

22:05
28. Mai 2011


lehmi

Moderator

Beiträge 5207

 
8

Ich glaubs wohl nicht… Dynamo will Benny  nicht mehr ???

http://de.eurosport.yahoo.com/28052011/73/3-liga-k…..orfen.html

 

wutendwutendwutend

 


Auf Thema antworten:
Benny Kirsten

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