Dürmeyer verstärkt Regensburg

Der SSV Jahn Regensburg hat einen weiteren Spieler für die neue Saison verpflichten können. Zum bisherigen Team des Trainers Alexander Schmidt gesellt sich der 24-jährige Matthias Dürmeyer, dessen hauptsächliche Stärke in der Linksverteidigung liegt. „Wir hatten in unserem Kader auf der Linksverteidiger-Position noch eine Vakanz. Matthias ist für diese Position ausgebildet worden und hat es sich durch seine konstant guten Leistungen in der U 23 verdient, jetzt die Chance auf den nächsten Schritt zu bekommen“, erläutert der Geschäftsführer vom SSV Jahn Regensburg, Christian Keller, auf der Vereinswebsite. Auch der junge Spieler freut sich über die Chance, als Ligaspieler. Dürmeyer: „Ich bin froh, dass ich den Sprung in den Profikader nach drei Jahren bei der U 23 geschafft habe. Ich hatte immer das Ziel 3. Liga vor Augen und freue mich sehr darüber, dass mir die Verantwortlichen nun den Sprung zugetraut haben.“ Dürmeyer spielte in den letzten drei Jahren in der U 23 Regensburg und ist nach Alexander Heep bereits das zweite neue Mannschaftsmitglied, aus den eigenen Reihen.

Dynamo versucht die Weggänge zu kompensieren

Nach dem Abstiegsschock und dem damit verbundenen Verlust mehrerer Stammspieler, muss sich Dynamo Dresden neu aufstellen. Am Donnerstag gab der Verein das Engagement von Niklas Kreuzer und Michael Hefele bekannt und schon einen Tag später wurden mit Jannik Müller und Sylvano Comvalius, zwei weitere Neuzugänge für das verjüngte Team präsentiert. Janik Müller kommt von der zweiten Mannschaft des 1. FC Köln, ist 20 Jahre alt und hat sich dort als Defensiv-Allrounder bewährt. Sportgeschäftsführer Ralf Minge erklärt, dass „Jannik ist ein variabler und talentierter Spieler [ist], der sowohl im defensiven Mittelfeld als auch im Abwehrbereich eingesetzt werden kann.“ Der Niederländer Sylvano Comvalius wechselt von der Regionalliga des Eintracht Trier nach Dresden. Dort trat der 26-Jährige als Mittelstürmer an und fiel dem Dynamo-Vorstand vor allem durch sein „leidenschaftliches Spiel“, sowie „Einsatzfreude und sein Durchsetzungsvermögen“ und „Torgefahr“ auf. Beide Spieler erhielten einen Zweijahresvertrag und hoffen darauf, mit Dynamo den Wiederaufstieg schaffen zu können. Darüber hinaus gibt es auch bei der Leitung des Vereins Veränderungen. So trat der bisherige Aufsichtsratschef von Dynamo, Thomas Blümel zurück. Der 49-Jährige legte sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder, wie er mitteilte. Erst im November letzten Jahres, war er vom Kontrollgremium des Vereins zum Vorsitzenden gewählt worden.

Schuppan wechselt nach Bielefeld

Armina Bielefeld ist es gelungen, vom Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden, den erfahrenen Verteidiger Sebastian Schuppan zu bekommen. Der Ex-Dresdner unterschrieb bei Bielefeld einen Vertrag bis 2017. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe“, erklärte der Linksverteidiger, bei der Bekanntgabe des Wechsels. „Es ist eine sehr reizvolle und interessante Aufgabe beim Wiederaufbau in Bielefeld mit anzupacken.“ Auch Samir Arabi, der sportliche Leiter des DSC, fand ausschließlich Lob für den sächsischen Neuzugang: „Er ist ein dynamischer Spieler für die linke Seite und verfügt bereits über reichlich Erfahrung in der 2. und 3. Liga. Ich freue mich, dass sich Sebastian für einen Wechsel zu Arminia Bielefeld entschieden hat“, so Arabi. Sebastian Schuppan spielte seit vier Jahren für Dresden und sammelte davor Erfahrungen beim SC Paderborn 07, und beim FC Energie Cottbus. Er trat in insgesamt 107 Spielen in der 2. Liga und 41 Spielen in der 3. Liga an.

WM: Korruptionsvorwürfe gegen die FIFA

Der Weltfußballverband FIFA, muss sich aktuell mit schweren Korruptionsvorwürfen auseinandersetzen. Einem Bericht der britischen Zeitung „Sunday Times“ zufolge, soll das Votum für Katar, als Austragungsort der nächsten Fußball-Weltmeisterschaft, durch die Zahlung von mehreren Millionen Euro an Schmiergeldern, von dem aus Katar stammenden ehemaligen Funktionär und Multimillionär, Mohammed Bin Hammam, unrechtmäßig beeinflusst worden sein. Die „Sunday Times“ berichtete in diesem Zusammenhang, mehrere E-Mails und andere Schreiben vorliegen zu haben, die den Verdacht bestätigten. Der frühere Präsident des Deutschen Fußballbundes, Theo Zwanziger, der aktuell im Exekutivkomitee der FIFA mitwirkt, forderte eine schnelle Aufklärung der Vorwürfe. Zwanziger: „Spätestens nach der WM in Brasilien erwartet die Öffentlichkeit Aufklärung, damit wir uns endlich von den vielen Spekulationen befreien können.“ Schon früher gab es Vorwürfe über die aus verschiedenen Gründen unverständliche Entscheidung für Katar als Austragungsort, weshalb bereits eine Untersuchung der Umstände, die zur Entscheidung für Katar führten, stattfindet. Das Ergebnis soll bis zum Jahresende vorliegen.