Jena im Abstiegsstrudel
0Der Mannschaft von Carl Zeiss Jena fehlen noch neun Punkte, um vom aktuellen Abstiegsplatz weg zu kommen. “Wir benötigen schon fast ein kleines Wunder, aber Wunder gibt es immer wieder.”, erklärt Alexander Voigt. Die Lage ist zwar, seiner Meinung nach, nicht aussichtslos, jedoch liegt vor der Mannschaft ein “Riesen-Brocken”, der überwunden werden muss. Voigt: “Dabei können wir uns wegen der Ausgeglichenheit der Liga nicht auf andere verlassen. Jede Mannschaft macht regelmäßig ihre Punkte. Wir müssen schauen, dass wir eine Serie starten und erst einmal wieder in Schlagdistanz zur Konkurrenz kommen”. Trotzdem sind die Spieler zuversichtlich. Zwar wurden in den vergangenen Spielen zahlreiche Fehler gemacht, doch hofft die Mannschaft auf einen guten Neustart nach der Winterpause, wie er auch im vergangenen Jahr gelang. Trotzdem wird es schwer die nötige Motivation aufbringen zu können, wenn nicht wenigstens das letzte Spiel vor der Pause, das am Samstag gegen Rot-Weiß Erfurt ansteht, ein Erfolg wird.
Rostock verkauft erfolgreich Tickets für Geisterspiel
0Das Hansa Rostock vom DFB-Sportgericht zu einem “Geisterspiel” verurteilt wurde und ohne seine Fans spielen muss, reißt ein tiefes Loch in die Vereinskasse. Bis zu einer halben Million Euro Verlust droht dem Verein. Um die Verluste so gering wie möglich zu halten, hat die Vereinsleitung seine Fans um Hilfe gebeten. Auf der Vereinswebseite werden für das Spiel gegen Dynamo Dresden, dass unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden muss, virtuelle Eintrittskarten verkauft. 2000 der Tickets wurden bereits veräußert und etliche Vorbestellungen abgegeben. “Das Ziel ist ein ausverkauftes Geisterspiel”, erklärt der Manager von Hansa Rostock, Stefan Beinlich. Die “virtuellen Tickets” werden für 5, 10, 15, und 19,65 Euro verkauft. Als Dank für die uneigennützige Hilfe und zur Erinnerung, erhalten die “Käufer” einen limitierten, eigens dafür angefertigten Button.
Neuer Spitzenreiter
0Sieben Spieltage schaffte es die Mannschaft Sandhausen, den Platz an der Tabellenspitze zu halten. Nach dem 1:1 gegen Offenbach musste sie die Tabellenführung jedoch abgeben. Bedauerlich, doch von Vorteil dabei ist, dass dadurch die Gewinnerwartung ein wenig kleiner wird, was auch den Druck der auf den Spielern lastet, etwas reduziert. So sieht auch der Trainer, Gerd Dais, den Verlust der Führung relativ gelassen. Dais: “Letzte Saison kämpften wir fast bis zum Schluss gegen den Abstieg. Wenn man oben steht, dann hat man auch Druck – auch wenn das angenehmer Stress ist.” Eingedenk des vorjährigen Ergebnis ist es erstaunlich, wie schnell die Mannschaft einen so hohen Rang erzielt hat. Nicht nur die Spieler können mit ihrer bisherigen Leistung zufrieden sein, auch die Vereinsleitung sieht die Performance positiv und den Führungsverlust nicht allzu tragisch. “Wir müssen kein Riesenproblem daraus machen. Vielleicht tut es ganz gut, nicht mehr der Gejagte Nummer eins zu sein, vielleicht ist der Druck etwas kleiner.”
Saisonaus für Andreas Spann
0Der 1. FC Heidenheim muss voraussichtlich für den Rest der Saison auf seinen Mittelstürmer Andreas Spann verzichten, da dieser sich beim Spiel gegen Unterhaching eine sehr schwere Knieverletzung zuzog. Die ärztliche Untersuchung ergab, dass Kreuz- und Innenband seines linken Knies gerissen sind und eine Operation nötig wird. Der 27-jährige Andreas Spann spielte in dieser Saison bei 18 Partien mit bei denen er vier Tore erzielen konnte und vier Vorlagen gab. Bereits seit vier Jahren spielt der Stürmer für Heidenheim und hat sich gerade in den letzten Spielen zum Hoffnungsträger gemausert. Auch mit seinem Kicker-Notenschnitt von 3,25 platziert er sich unter den Top-Spielern in der dritten Liga. Es wird nicht leicht für den FC Heidenheim werden, für ihn einen adäquaten Ersatzspieler zu finden.






