Wenn Fußball zur Nebensache wird... | Fußball Stammtisch | 3. Liga Forum

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Wenn Fußball zur Nebensache wird...
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23. Oktober 2010
22:24
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lehmi
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http://www.vogtland-sport.de/Vogtland_Sport/index......poreid=575

 

Depressionen - Eine Krankheit die in der heutigen Zeit und in dieser Gesellschafft immer  mehr  zum Vorschein kommt und völlig unterschätzt wird ! Egal in welchem Bereich- ob Arbeiter, Politiker oder Sportler: Viel zu schnell  wird so was auf die leichte Schulter genommen. Es ist immer noch ein tabu in unserer Gesellschafft! Leider !

An dieser stelle möcht ich nur an Sebastian Deißler, Sven Hannawald, Jörg Stübner oder zuletzt Robert Enke erinnern ....

24. Oktober 2010
10:49
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Buchholzer
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Haben selbst jemanden im Bekanntenkreis den es betrifft. Ist eine schlimme Sache. Vor allem weiß man nicht richtig wie man helfen kann.traurig

25. Oktober 2010
18:34
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ostfrisiacoach
Gast
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[Bild kann nicht gefunden werden]

Ex-Profi starb an Krebs

Uerdingen trauert um Franz Raschid

[Bild kann nicht gefunden werden]

Ex-Profi Franz Raschid ist tot.
Foto: kfcuerdingen.de

[Bild kann nicht gefunden werden]

Ex-Profi Franz Raschid ist tot.
Foto: kfcuerdingen.de

Krefeld –  

Der KFC Uerdingen trauert um seinen ehemaligen Bundesliga-Profi
Franz Raschid. Wie der Verein mitteilte, ist der frühere
Mittelfeldspieler in der Nacht zum Freitag im Alter von 56 Jahren nach
schwerer Krankheit gestorben. Er litt an Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Raschid
gehörte der Krefelder Mannschaft an, die 1985 unter dem Namen Bayer
Uerdingen das DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München mit 2:1
gewinnen konnte.
In seiner Karriere hatte Raschid 166
Bundesligaspiele für Uerdingen bestritten und war auch 1986 am
legendären Europapokal- Viertelfinale gegen Dynamo Dresden beteiligt,
als die Krefelder das Rückspiel nach 0:2-Hinspielniederlage und
1:3-Pausenrückstand noch mit 7:3 für sich entscheiden konnten. Bis zum
vergangenen Sommer war Raschid beim Amateurverein PSV Wesel-Lackhausen
als Trainer im Amt.
25. Oktober 2010
19:13
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Buchholzer
Gast
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RIP

25. Oktober 2010
20:58
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lehmi
Gast
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Nach Bernd Jakubowski, ist Franz  Raschid der  zweite  Spieler aus diesen legendären Spielen, den ein Krebsleiden eingeholt hat. Jakubowski starb am 25.07. 2007 im Alter von 54 jahren !

Image Enlarger

28. Oktober 2010
18:08
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ostfrisiacoach
Gast
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Mal was Gutes nick

 

Emden

Kickers-Trainer feiert seine "zweite Geburt"

Von Sören Siemens
28. Oktober 2010

A-Jugend-Coach Yasin Turan hatte
Leukämie. Fünf Jahre nach der Stammzellen-Transplantion gilt er als
klinisch geheilt. Am Sonntag wird er 25 Jahre alt.

Image Enlarger

André Geiken (oben)
jubelte vergangene Saison mit Co-Trainer Yasin Turan. Während Geiken
inzwischen zum Oberliga-Kader gehört, ist Turan Chefcoach bei den Emder
A-Junioren.
Bild: Akkermann

Emden - Als Fußball-Trainer hatte Yasin Turan zuletzt weniger Grund zu
feiern. Die A-Junioren des BSV Kickers liegen in der Regionalliga
sieglos auf dem vorletzten Platz. Als Mensch dagegen gibt es gleich
doppelten Anlass, mit 40 Freunden am Sonnabend anzustoßen. Zum einen
wird Turan Sonntag 25 Jahre
alt. Und zum anderen wurde er vor wenigen Tagen "nochmal geboren". "Ich
feier sozusagen auch meine zweite Geburt."

Mehr als fünf Jahre
ist es her, dass beim damals 19-Jährigen Leukämie festgestellt wurde.
Der ehrgeizige Fußballer kämpfte im Herbst 2005 um sein Leben, als auch
noch seine Nieren versagten. Am 21. und 22. Oktober 2005 rettete ihn
eine Stammzellen-Transplantation. Seine Schwester trat als Spenderin
auf. "Da der Krebs in den letzten fünf Jahren nicht wieder aufgetreten
ist, gelte ich seit dem 22. Oktober als klinisch geheilt", sagt der
Versicherungskaufmann, dem die Erleichterung anzumerken ist. "Diesem Tag
habe ich sehr lange entgegengefiebert."

"Nur dem Fußball bin ich immer treu geblieben"

Die
Krankheit zwang Turan dazu, seine Fußballschuhe an den Nagel zu hängen -
aufgrund von Komplikationen wurden ihm bereits neue Hüften eingesetzt.
So schlug der Emder mit türkischen Wurzeln die Trainer-Laufbahn ein. Als
Co-Trainer von Uwe Groothuis stieg er mit den A-Junioren im Sommer 2009
in die Regionalliga auf.

So hoch hat noch nie eine ostfriesische
Jugendfußball-Mannschaft gespielt. Vergangene Spielzeit schaffte das
Team souverän den Klassenerhalt. Als Groothuis zusammen mit einem halben
Dutzend Spielern die A-Junioren Richtung Oberliga-Team verließ, wurde
Turan im Sommer zum "Chef" befördert. "Ich musste wegen meiner Krankheit
mit vielem aufhören. Nur dem Fußball bin ich immer treu geblieben."

Zu
ihm hielten auch viele alte Weggefährten. So werden ehemalige
Mitspieler und Freunde zusammen mit ihm in einer Larrelter
Wasserpfeifen-Bar am Sonnabend in den25. Geburtstag hineinfeiern und auf
seine "zweite Geburt" anstoßen. "Zum perfekten Wochenende fehlt nur
noch der erste Sieg", sagt Yasin Turan. Den könnten ihm "seine"
A-Junioren am Freitag beim Schlusslicht Oberneuland schenken. Auch wenn
es mit den drei Punkten nicht klappen sollte, darf Turan sich Sonnabend
trotzdem als großer Sieger feiern lassen.

28. Januar 2013
17:42
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ostfrisiacoach
Gast
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1

Seit über zwei Jahren im WachkomaHeinz Flohe wird 65

Köln (dpa) - Heinz Flohe ist einer der Großen des Kölner Fußballs. 1978 gewann er mit dem 1. FC das Double aus Meisterschaft und Pokal. Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit «Flocke», wie er am Rhein genannt wird. Am 28. Januar wird der Wachkoma-Patient 65 Jahre alt.

 

Wolfgang Overath schwärmt noch heute von seinem einstigen Mitspieler. «Er war einer der größten Techniker des 1. FC Köln und des deutschen Fußballs überhaupt», sagte der frühere Präsident des Traditionsvereins über Flohe. Aber das Schicksal meinte es nicht gut mit dem ehemaligen Nationalspieler und dessen Familie: Seit fast drei Jahren liegt der WM-Teilnehmer von 1974 und 1978 nach Herzproblemen im Wachkoma. Nun vollendet Flohe sein 65. Lebensjahr. Seine Frau Ursula wünscht ihm, «dass er wieder wach wird. Diese Hoffnung hat man immer. Und dass es ihm dort, wo er jetzt ist, gut geht.»

Niemand weiß, ob Flohe jemals wieder ein normales Leben führen kann. Seine Frau nicht, sein Sohn Nino nicht, auch Overath nicht, der immer wieder aufs Neue betroffen ist, wenn er über die Begegnungen mit «Flocke» spricht, wie der 39-malige Nationalspieler genannt wird. «Er liegt da, du streichelst ihm die Wange, er schaut dich mit großen Augen an und dreht sich wieder weg. Und du weißt nicht, ob er überhaupt etwas wahrnimmt.» Overath empfindet das als «traurig und tragisch. Flocke ist so ein feiner, anständiger, sauberer Kerl. Und er war einer unserer ganz großen Fußballer.»

Ursula und Nino Flohe kümmern sich rührend um den Ehemann und Vater. Ursula besucht ihn fast täglich im Reha-Zentrum in Düren, wo Heinz Flohe liegt, künstlich ernährt und 24 Stunden am Tag betreut wird. «Man arrangiert sich. Heinz hat in meinem Leben oberste Priorität. Ich habe mein Leben auf ihn eingestellt.» Und sie freut sich, wenn er die Augen öffnet, wenn man ihn streichelt oder ihn anspricht. «Aber eines wissen wir nicht: ob er das merkt. Er macht die Augen auf, aber er fixiert uns nicht.»

Ursula Flohe weiß aber, ob es ihrem Mann gut geht oder nicht. Er reagiert mit Reflexen, ohne dass seine Familie Gewissheit hat, dass er etwas wahrnimmt. «Bekommt er etwas mit? Keiner weiß es!» Es bleibt nur die Hoffnung, Frau Flohe informiert sich und kennt Schicksale von Wachkoma-Menschen, die nach langer Zeit wieder aufwachen. Medizinische Möglichkeiten gibt es nicht: «Man kann ihm kein Medikament geben und er wird wieder wach», erläutert sie. «Ich lebe nur im Heute, weil ich nicht weiß, was morgen sein wird.» Und es ist ein Trost für sie, «dass er nicht vergessen ist. Die Anteilnahme ist riesig, das ist Wahnsinn.»

Es ist ein bitteres Schicksal für Heinz Flohe, der von 1966 bis 1979 für den 1. FC Köln aktiv war und die Glanzzeiten dieses Vereins, für den er 453 Pflichtspiele absolvierte, mit geprägt hat. 1977 wurde er mit dem FC Pokalsieger, ein Jahr später führte er das Team als Kapitän zum Double. In der Nationalmannschaft bestritt er 39 Spiele, erzielte acht Tore und war Mitglied der Weltmeister-Mannschaft von 1974.

1979 wechselte Flohe zu 1860 München. Im gleichen Jahr zog er sich einen komplizierten Schien- und Wadenbeinbruch zu und musste seine Karriere mit 31 Jahren beenden. Danach war Flohe unter anderem als Trainer bei seinem Jugendverein TSC Euskirchen und im Nachwuchsbereich des 1. FC Köln tätig.

Viele wussten von seiner Herzschwäche. Auch Flohe selbst. Im Januar 2004 wurde er in Bad Oeynhausen am Herzen operiert. Im Mai 2010 brach er bei einem Spaziergang in Köln zusammen. Die Mediziner kämpften um sein Leben. Flohe sollte wieder aus dem künstlichen Schlaf erweckt werden, in den die Ärzte ihn versetzt hatten. Er sollte nach 24 Stunden wieder aufwachen. Er tat es nicht. Was bleibt, ist die Hoffnung.

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