Nach dem WM-Aus

Trotz des diesmal so frühen Ausscheidens der deutschen Frauenfußballmannschaft bei der Weltmeisterschaft im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion, sieht die OK-Chefin Steffi Jones darin keinen Rückschlag, für den Frauenfußball in Deutschland. Jones: „Das wird keinen großen Einfluss haben. Wir haben viele nachhaltige Projekte angeschoben, die werden wir auch fortsetzen. Das ist nicht abhängig von der deutschen Mannschaft. Die WM hat eine eigenen Stimmung erzeugt.“ Schwerer wiegt dagegen die verfehlte Qualifikation für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr. Den Traum von der Olympia-Teilnahme musste die deutsche Frauen-Elf nach dem Viertelfinalsieg der Schwedinnen gegen Australien begraben. Jones: „Wir müssen jetzt sehen, dass wir die zwei Jahre nutzen und dann 2013 wieder die EM angehen“. Auf erste Fragen nach dem oder den Schuldigen der Niederlage antwortete sie zurückhaltend diplomatisch: „Alle müssen sich Kritik stellen. Und das hat Silvia Neid am Samstag und auch am Sonntag bereits gemacht. Jeder für sich muss das erst mal realisieren und nach den Fehlern suchen. Und die Trainerin wird das auch machen.“

Ein Gedanke zu „Nach dem WM-Aus

  1. lehmi

    Ich versteh den Modus für die Olympia Qualifikation nicht: Was wäre gewesen wenn die Schweden verloren hätten ? Wäre dan Deutschland bei Olympia gewesen ???
    Kann mich mal einer aufklären ????

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