7000 Euro Strafe für die SGD

Wegen „fortgesetzten unsportlichen Verhaltens“, hat das Sportgericht erneut den Verein Dynamo Dresden verurteilt. Vorangegangen waren Randale und der Einsatz von Feuerwerk durch Dynamo-Fans, bei einem Auswärtsspiel des Vereins. 7000 Euro Strafe muss Dynamo zahlen. Das Urteil wurde damit begründet, dass der Verein bereits sechs mal Geldstrafen wegen des Fehlverhaltens seiner Fans bekommen hat. Außerdem wurde durch einen der Böller, die schon während des Spiels auf das Spielfeld geworfen wurden, beinah der Schiedsrichter verletzt. Das Sportgericht erwartet, dass der Verein sich eigenständig stärker um eine bessere „Erziehung“ seiner Fans bemüht. Dynamos Geschäftsführer Volker Opitz sieht den Verein trotzdem auf dem richtigen Weg. Opitz: „Wir haben an den ersten beiden Zweitliga-Spieltagen registriert, dass es zu den Derbys gegen Cottbus und Rostock, die vorher allgemein unter besonderer Beobachtung standen, zu keinen nennenswerten Verfehlungen unserer Fanszene in und um die Stadien herum gekommen ist. Das möchte ich hiermit ausdrücklich positiv herausheben. …Wir werden weiterhin mit den Vertretern der Dresdner Fanszene im Dialog bleiben, um den gemeinsam eingeschlagenen Weg mit offenen und lösungsorientierten Gesprächen fortzusetzen.“ Allerdings steht dem Verein bereits das nächste Strafverfahren bevor. Am sechsten Spieltag hatten Dynamo-Fans beim Spiel gegen Duisburg ebenfalls Feuerwerk gezündet.

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