Jena behält Weber

„Wir wollten mit einem Sieg an Babelsberg vorbeiziehen, stattdessen haben wir uns nun unten festgesetzt“, kommentierte der Kapitän des Jenaer Fußballverein, Alexander Maul, das vergangene Spiel gegen den SV Babelsberg, in dem Jena mit 1:2 eine Heimniederlage hinnehmen musste. Vor allem die Qualität des Spiels enttäuschte Fans und Vereinsleitung. „Die Meute war so schlecht wie in den letzten vier Jahren nicht“, kritisierte der Aufsichtsratschef, Dr. Reinhardt Tölpel. „Solche Niederlagen haben nichts mit nicht gegebenen Elfmetern oder Pech zu tun. Diese Mannschaft ist saft- und kraftlos, spielt ständig andere Systeme.“ Zwar äußerte sich der Präsident des Jenaer Vereins, Rainer Zipfel, öffentlich nicht über das Spiel, doch auf der letzten Vereinssitzung vor zwei Tagen war die der Verbleib des Trainers Heiko Weber, ein wichtiger Tagesordnungspunkt. Wider Erwarten gelang es Weber das Gremium von seinem Konzept zu überzeugen. Er versprach, bis zur Winterpause noch 24 Punkte mit der Mannschaft zu holen. Bisher kommt der FC Jena nur auf neun Punkte und steht damit auf dem drittletzten Platz.

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