Torlinien-Technologie hält Einzug

Der internationale Fußballverband FIFA gab jetzt die Entscheidung für die Einführung der Torlinien-Technologie bekannt gegeben, die bereits seit längerem im Gespräch ist. Mit Hilfe zweier bereits bei Tennis-Turnieren genutzten Systeme soll zukünftig die Torlinie überwacht werden. Zur Auswahl stehen das Hawk-Eye-System bei dem Kameras, die um das gesamte Spielfeld platziert sind, die genaue Ballposition bestimmen. Alternativ bietet sich die vom Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen entwickelte GoalRef-Technik an, bei der mittels Chip im Ball und einem Magnetfeld im Tor die genaue Position des Balls durch ein Funksignal an den Schiedsrichter übermittelt wird. Zusätzlich wurde der Einsatz von Torrichtern genehmigt, wobei die Entscheidung für deren Einsatz den Veranstaltern obliegt. „Das ist keine Alternative mehr, sondern eine Notwendigkeit“, erklärt der FIFA-Präsident, Joseph S. Blatter. Bereits seit mehreren Jahren wird über den möglichen Technik-Einsatz für genauere Entscheidungen im Torbereich debattiert. Dadurch verringert sich die Fehlerquote und damit auch der Druck, dem die Schiedsrichter ausgesetzt sind. Dementsprechend positiv war die erste Resonanz auf die Entscheidung der FIFA.

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