Die seit drei Jahren diskutierte Entscheidung für den Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft 2022, ist jetzt gefallen. Die Fußball-WM wird 2022 voraussichtlich in Katar stattfinden. Das verkündete Jerome Valcke, der Generalsekretär der FIFA, in einem Hörfunk-Interview. Dies wäre das erste Mal, dass ein Fußball-Weltmeisterschaft in den arabischen Emiraten ausgetragen wird. Aufgrund der zu hohen Sommertemperaturen im Wüstenstaat, wird die WM vermutlich zwischen November und Februar stattfinden; auch das ein Novum in der WM-Geschichte. Von November bis Februar liegen die Temperaturen in Katar bei rund 25 Grad Celsius, die „perfekte Zeit, um Fußball zu spielen“, wie Valcke erklärt. Valcke: „Das Turnier wird, denke ich, zwischen dem 15. November und spätestens dem 15. Januar ausgetragen.“ Unklar ist noch, ob die Spiele bereits während des Winters 2021/2022, oder erst Ende 2022 bis 2023 stattfinden werden. Im März muss noch das Exekutivkomitee der FIFA offiziell zustimmen, doch die Entscheidung für Katar gilt als sicher. Die Wahl war dem FIFA-Komitee diesmal nicht leicht gefallen, da nicht nur der Austragunszeitraum erstmals um ein halbes Jahr verschoben werden muss, auch die gesellschaftliche Situation des Landes ist umstritten.
Preußen Münster verstärkt sich
Der Tabellenelfte, Preußen Münster, verstärkt jetzt seine Offensive und lieh sich für den Rest der Saison, den Mittelstürmer Soufian Beyamina von Dynamo Dresden aus. Der 23-Jährige war erst im September vom VfB Stuttgart II nach Dresden gewechselt, kam dort aber nur vier Mal zum Einsatz. Dementsprechend zufrieden ist er mit dem Mannschaftswechsel. Auch Preußens Sportvorstand, Carsten Gockel, ist froh über die Verstärkung: „Ich freue mich, dass diese Ausleihe zustande gekommen ist. Soufian wird unser Offensivspiel noch variabler gestalten“. Neben dem neuen Mittelstürmer kann sich Preußen Münster auch auf einen neuen Mannschaftsführer freuen. Stefan Kühne und Trainer Loose einigten sich darauf, dass in Zukunft Jens Truckenbrod als Mannschaftsführer fungieren wird. Stefan Kühne, der bisher als Kapitän die Mannschaft leitete, versteht die Entscheidung des Trainers. Kühne: „Natürlich war ich gerne Kapitän dieser Mannschaft, aber ich habe in den letzten Monaten auch gemerkt, wie schwierig es ist, diese Rolle auszufüllen, wenn man als Kapitän nicht auf dem Platz steht. Deswegen ist es auch aus meiner Sicht besser, wenn Jens die Binde übernimmt.“
FC Heidenheim baut Angriff weiter aus
Der 1. FC Heidenheim führt rangmäßig weiterhin die 3. Liga an. Vor allem durch die starke Defensive, überzeugt Heidenheim bei fast allen Spielen und sichert sich so wichtige Punkte für den Aufstieg. Neun Partien in Folge, konnte die Mannschaft ein zu-Null-Ergebnis erzielen. Ungenutztes Potential gibt es allerdings noch beim Angriff. Jetzt soll der Drittliga-Torschützenkönig von 2011, Patrick Mayer, Abhilfe schaffen. Seit Sommer 2012 kam Mayer nicht mehr bei Spielbeginn zum Einsatz. Das will Trainer Frank Schmidt jetzt ändern. Bereits am Samstag ließ er den 25-Jährigen von Beginn an mitlaufen und war mit dem Ergebnis zufrieden. Zwar reichte es beim Abpfiff nur für ein 0:0, doch die größte Torchance kam von Mayer. Das lässt darauf hoffen, dass in Zukunft auch im Angriff mehr vom FC Heidenheim zu erwarten ist.
David Wagner bleibt beim BVB II
Nachdem Borussia Dortmund, in der vergangenen Woche, bereits die Verlängerung der Zusammenarbeit mit dem Cheftrainer Jürgen Klopp ankündigte, gab der Club jetzt auch die Vertragsverlängerung mit David Wagner bekannt. Der US-Amerikaner, der selbst als Profi für den FC Schalke und Mainz 05, in der ersten und zweiten Liga spielte, ist seit Juli 2011 Trainer der zweiten Mannschaft und wird jetzt voraussichtlich bis zum 30. Juni 2017 beim Verein bleiben. „David Wagner leistet an der Nahtstelle zwischen dem Nachwuchs und der Profimannschaft erstklassige, erfolgreiche Arbeit. Wir sind froh, gemeinsam mit ihm nachhaltig talentierte Spieler entwickeln zu können“, erklärt der Sportdirektor des BVB, Michael Zorc. Auch David Wagner ist freut sich über die verlängerte Zusammenarbeit, bei Borussia Dortmund. Wagner: „Es gibt es zurzeit nichts, das für mich schöner sein könnte als diese Aufgabe beim BVB. Wir alle bei Borussia Dortmund gehen seit geraumer Zeit sehr vertrauensvoll und kontinuierlich einen anspruchsvollen Weg. Auf diesem Weg haben wir in den kommenden Jahren noch viel vor und wollen möglichst viele Akteure an das Profi-Niveau heranführen.“
