Koblenz schafft die Sensation

„Der Pokal schreibt seine eigenen Gesetze“ – das durfte in der zweiten DFB-Pokalrunde jetzt auch die TuS Koblenz erfahren. Gegen den Gast aus Berlin konnten die Spieler von Trainer Petrik Sander mit 2:1 gewinnen.

Star des Abends war dabei der noch vor einiger Zeit in der Bezirksliga kickende Michael Stahl, der mit einem wahnsinnigen Schuss aus 58 Metern ins Tor traf. Herthas Torwart Marco Sejna konnte nur noch dem Ball hinterher schauen. Die Berliner kamen jedoch zurück ins Spiel und konnten mit einem Foulelfmeter in der 71. Minute durch Marcus Steegmann ausgleichen.

Der viel zitierte Pokal-Spruch ließ dennoch an diesem Abend nicht auf sich warten, denn kurz vor Schluss erzielte Adrian Ramos den verdienten Siegtreffer. Hertha BSC konnte im gesamten Spiel nie richtig überzeugen und schwächte sich zudem in der 80. Spielminute durch eine dumme Aktion von Raffael, der in einem Zweikampf mit Pospischil nachtrat und umgehend von Schiedsrichter Christian Bandurski die rote Karte sah.

Für Koblenz ist das Erreichen des Achtelfinales des DFB-Pokal ein großer Erfolg, die Hertha musste die erste Niederlage der Saison einstecken.

Am Abend wollen es die Kickers aus Offenbach den Koblenzern nachmachen. Zu Gast am Bieberer Berg wird der Tabellenzweite der ersten Bundesliga, Borussia Dortmund, sein.

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