Innenminister erhöht Druck auf Fußballklubs

Der deutsche Innenminister, Hans-Peter Friedrich (CSU), versucht jetzt durch erhöhten Druck auf die Fußballvereine, die Gewalt in den Stadien zu verringern. In einem Interview mit dem Sport-Informations-Dienst erklärte er: „Wenn die derzeitigen Maßnahmen nicht ausreichen, müssen – auch auf Kosten der Vereine – Nachbesserungen vorgenommen werden.“ Außerdem forderte er die Liga-Klubs auf, noch vor Beginn der neuen Fußballsaison ein wirksames Konzept vorzulegen, mit dem sie die derzeitig häufigen gewalttätigen Zwischenfälle zukünftig verhindern wollen. Auch eine Prüfung der Fan-Privilegien plant der Minister. So hält er es durchaus für angemessen die Stehplätze in den Stadien zu streichen, falls keine Besserung der Situation eintritt. Damit reagierte er unter anderem auf die Forderung des Chefs der Deutschen Polizeigewerkschaft, Reiner Wendt, der dies für eine erfolgversprechende Maßnahme hält. „Die Stehplätze gehören abgeschafft, die Zäune erhöht“, erklärte Wendt bei einem Interview. Außerdem sollten größere Strafzahlungen bei jeder Ausschreitung, von den Verein verlangt werden, um deren Handlungsdruck zu erhöhen. Länder wie Großbritannien haben bereits vor Jahren die Stehplätze aus Sicherheitsgründen verboten. In Deutschland hoffen die Vereine allerdings noch immer, das diese Maßnahme hier nicht nötig wird.

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