Der Mannschaft von Carl Zeiss Jena fehlen noch neun Punkte, um vom aktuellen Abstiegsplatz weg zu kommen. „Wir benötigen schon fast ein kleines Wunder, aber Wunder gibt es immer wieder.“, erklärt Alexander Voigt. Die Lage ist zwar, seiner Meinung nach, nicht aussichtslos, jedoch liegt vor der Mannschaft ein „Riesen-Brocken“, der überwunden werden muss. Voigt: „Dabei können wir uns wegen der Ausgeglichenheit der Liga nicht auf andere verlassen. Jede Mannschaft macht regelmäßig ihre Punkte. Wir müssen schauen, dass wir eine Serie starten und erst einmal wieder in Schlagdistanz zur Konkurrenz kommen“. Trotzdem sind die Spieler zuversichtlich. Zwar wurden in den vergangenen Spielen zahlreiche Fehler gemacht, doch hofft die Mannschaft auf einen guten Neustart nach der Winterpause, wie er auch im vergangenen Jahr gelang. Trotzdem wird es schwer die nötige Motivation aufbringen zu können, wenn nicht wenigstens das letzte Spiel vor der Pause, das am Samstag gegen Rot-Weiß Erfurt ansteht, ein Erfolg wird.
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Neuer Spitzenreiter
Sieben Spieltage schaffte es die Mannschaft Sandhausen, den Platz an der Tabellenspitze zu halten. Nach dem 1:1 gegen Offenbach musste sie die Tabellenführung jedoch abgeben. Bedauerlich, doch von Vorteil dabei ist, dass dadurch die Gewinnerwartung ein wenig kleiner wird, was auch den Druck der auf den Spielern lastet, etwas reduziert. So sieht auch der Trainer, Gerd Dais, den Verlust der Führung relativ gelassen. Dais: „Letzte Saison kämpften wir fast bis zum Schluss gegen den Abstieg. Wenn man oben steht, dann hat man auch Druck – auch wenn das angenehmer Stress ist.“ Eingedenk des vorjährigen Ergebnis ist es erstaunlich, wie schnell die Mannschaft einen so hohen Rang erzielt hat. Nicht nur die Spieler können mit ihrer bisherigen Leistung zufrieden sein, auch die Vereinsleitung sieht die Performance positiv und den Führungsverlust nicht allzu tragisch. „Wir müssen kein Riesenproblem daraus machen. Vielleicht tut es ganz gut, nicht mehr der Gejagte Nummer eins zu sein, vielleicht ist der Druck etwas kleiner.“
Saisonaus für Andreas Spann
Der 1. FC Heidenheim muss voraussichtlich für den Rest der Saison auf seinen Mittelstürmer Andreas Spann verzichten, da dieser sich beim Spiel gegen Unterhaching eine sehr schwere Knieverletzung zuzog. Die ärztliche Untersuchung ergab, dass Kreuz- und Innenband seines linken Knies gerissen sind und eine Operation nötig wird. Der 27-jährige Andreas Spann spielte in dieser Saison bei 18 Partien mit bei denen er vier Tore erzielen konnte und vier Vorlagen gab. Bereits seit vier Jahren spielt der Stürmer für Heidenheim und hat sich gerade in den letzten Spielen zum Hoffnungsträger gemausert. Auch mit seinem Kicker-Notenschnitt von 3,25 platziert er sich unter den Top-Spielern in der dritten Liga. Es wird nicht leicht für den FC Heidenheim werden, für ihn einen adäquaten Ersatzspieler zu finden.
Rudi Zedi hat noch nicht genug
Obwohl er bereits 37 Lenze zählt, hat Rudi Zedi von Rot-Weiß Erfurt noch lange nicht genug vom Fußballspiel. Seit 19 Jahren spielt er ohne Unterbrechung und hofft, dass auch sein derzeitiger Vertrag wieder verlängert wird. Als Kapitän und unverzichtbarer Mittelfeldspieler hat er allerdings auch in den vergangenen Spielen wieder seine Führungsqualitäten unter Beweis stellen können, so dass die Verlängerung seines Vertrages aktuell nicht in Frage gestellt wird. Zedi: „Ich fühle mich absolut fit, auch nach neunzig Minuten“. Leicht werden die kommenden Spiele allerdings auch für ihn nicht. Die Erfurter Mannschaft hat eine ungewöhnlich große Diskrepanz zwischen ihrer Performance bei Heim- und Auswärtsspielen. Während sich der Verein über vier Auswärtssiege in Folge freuen kann, musste er zeitgleich fünf Mal ein Unentschieden bei Heim-Spielen hinnehmen. Nach Ansicht des Kapitäns fällt es der Mannschaft noch immer zu schwer, sich bei Heimspielen durchzusetzen. Ungewöhnlich ist das nicht. Viele Spieler verschlechtern sich unter dem psychologischen Druck siegen zu müssen, den der vermeintlich vorhandene „Heimvorteil“ bewirkt. Trotzdem ist Zedi mit der Entwicklung der Mannschaft zufrieden, die sich in den vergangenen Wochen mit zahlreichen neuen Spielern erst neu aufstellen musste. Zedi: „Wir haben nicht vergessen, welche Probleme und Rückschläge wir zu Beginn hatten“. Die Mannschaft sieht er jedoch jetzt auf „einem guten Weg.“
