Nach sieben Spielen ohne einen Sieg, hat der Chemnitzer Trainer Gerd Schädlich jetzt Konsequenzen gezogen. Ab sofort wird er auf den bisherigen Linksverteidiger Rene Trehkopf (Kicker-Note 5) verzichten. Dieser hat in dieser Spielzeit eher unterdurchschnittliche Spielleistungen gezeigt und muss für die laufende Saison bei den U 23 trainieren. „In ausführlichen Gesprächen zwischen Verein und Abwehrspieler René Trehkopf haben sich beide Seiten darauf verständigt, dass René in der derzeitig sportlich schwierigen Situation der 1. Mannschaft nicht helfen kann“, veröffentlichte der Chemnitzer Club auf seiner Vereinswebseite. Trehkopf spielte bisher für Energie Cottbus und Erzgebirge Aue und war erst vor knapp einem Jahr zur Chemnitzer Mannschaft gestoßen. Der Trainer kritisierte vor allem die Einstellung des Spielers und dessen fehlende Reaktionsgeschwindigkeit. Chemnitz liegt inzwischen auf Rang 16 der Tabelle.
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Osnabrück auf dem Weg ins Mittelfeld
Bereits das sechste Mal in Folge bleibt der VfL im Pflichtspiel chancenlos. Mit 0:1 verlor Osnabrück auch das Spiel gegen Stuttgart. Nach Meinung des Trainers Uwe Fuchs, hätte dies mit mehr Konzentration vermieden werden können. Fuchs: „Es fehlt in unserem Spiel immer das letzte Quäntchen. Wir müssen schneller lernen, den entscheidenden Punch zu setzen“. Langsam verliert der Trainer die Geduld mit den Spielern, die drohen im Mittelmaß zu versinken. Fuchs: „Im Abschluss fehlt die Präzision, es wird nicht wirklich brandgefährlich, wenn wir aufs Tor schießen. Ganz oft haben wir aber nicht wirklich den Abschluss gesucht, sondern weitergespielt und den Ball verloren. Es ist immer die gleiche Leier.“
Sander erfolgreich im ersten Pflichtspiel
Mit dem Sieg im ersten Pflichtspiel seit dem Trainerwechsel, kann der neue Trainer Petrik Sander zufrieden sein. Der 50-Jährige wurde erst eine Woche zuvor gegen Heiko Weber ausgetauscht. Doch trotz des Erfolges gegen Carl Zeiss Jena sieht Sander noch viel Arbeit vor sich. „Die Mannschaft ist nicht in der Verfassung, in der sie sein müsste, um in der dritten Liga bestehen zu können“, erklärte Petrik Sander in einem Interview mit dem MDR. „Vor allem im taktischen Bereich müssen wir weiter viel arbeiten. Und wenn Spieler nach dem Training Muskelkater haben, ist das auch kein gutes Zeichen. Am meisten hat mich geärgert, dass wir nicht die entsprechenden Mittel im Eins-zu-Eins-Spiel gefunden haben, um uns durchzusetzen“. Für das nächste Spiel gegen Bielefeld plant der Trainer bessere Vorbereitungen und eine höhere Offensive. Sander: „Wir Müssen zwei Schippen drauflegen“.
Sander neuer Trainer in Jena
Der FC Carl Zeiss Jena hat jetzt in Petrik Sander einen neuen Cheftrainer gefunden. Der 50-Jährige verfügt bereits über Erfahrung als Fußballlehrer und trainierte im vergangenen Jahr die TuS Koblenz. Er hofft, die Jenaer Mannschaft aus dem aktuellen Tief führen zu können. Dafür sieht er durchaus Potential bei den Spielern. Sander: „Bestimmte Abläufe trainieren wir, Pass- und Laufwege studieren wir ein. Wir wollen, dass sich Pärchen bilden, wir wollen sehen, wer mit wem gut harmoniert. Wir wollen ein einheitliches Gebilde schaffen. Nur als Mannschaft kommen wir da unten aus dem Tabellenkeller raus, nicht aber als elf gute Einzelspieler.“ Auf die Frage des Sportmagazins „kicker“, ob der Verein Carl Zeiss Jena überhaupt noch zu retten ist, gibt sich Sander optimistisch: „Leichte Aufgaben lösen kann jeder. […] Wichtig ist doch, Selbstvertrauen in die Mannschaft zu bekommen. Wir wollen die Blockaden lösen, nicht jeder kann mit dem aktuellen Druck so umgehen.“
