Heiko Herrlich wird als Trainer bei Drittligist SpVgg Unterhaching, dem inzwischen entlassenen Klaus Augenthaler nachfolgen. Da Heiko Herrlich derzeit noch vertraglich gebunden ist, wird er erst am September offiziell mit der Arbeit in Unterhaching beginnen. „Wir sind froh, mit ihm einen profilierten Trainer gefunden zu haben, der ideal zu unserem Jugendkonzept passt. Er ist voll engagiert und will die für ihn reizvolle Aufgabe, mit den jungen Leuten etwas aufzubauen, angehen“, freut sich Hachings Präsident, Engelbert Kupka, bei einem Interview mit der Münchner Abendzeitung. Zuletzt trainierte Heiko Herrlich die Mannschaft des VfL Bochum während der Saison 2009/2010. Als Spieler sammellte er als Stürmer für Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen Erfahrung.
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Wagefeld verlässt Dynamo
Dynamo Dresden hat sich zum 30. des Monats, im beiderseitigen Einvernehmen von Spieler Maik Wagefeld getrennt, der über 17 Jahre für den Verein gespielt hat. Maik Wagefeld sagte bei der Bekanntgabe der Vertragslösung: „Mir blutet das Herz, dass meine Zeit bei Dynamo nach so vielen Jahren jetzt zu Ende geht. Viele Menschen wissen ja, wie ich zu dem Verein stehe.“ Auch Geschäftsführer Volker Oppitz lobt Wagefeld als Profi: „´Wage´ ist ein Dynamo durch und durch. Ich habe über viele Jahre hinweg mit ihm in einer Mannschaft gespielt. Dabei sind wir gemeinsam dreimal mit Dynamo aufgestiegen. Er hat als wichtiger Spieler entscheidend zu den Erfolgen in der Vergangenheit beigetragen. Ich kann mir gut vorstellen, was dieser Schritt für ihn bedeutet. Trotz der problematischen Situation in den vergangenen Monaten hat er sich stets korrekt und professionell verhalten. Dies rechne ich ihm sehr hoch an! Ich wünsche ihm im Namen aller Verantwortlichen und Mitglieder des Vereins persönlich alles Gute sowie viel Glück und Erfolg in seiner weiteren Karriere!“ 245 Punktspiele bestritt der Mittelfeldspieler für Dynamo und erzielte dabei 32 Tore.
SV Babelsberg gerettet
Überraschend ist es dem SV Babelsberg noch gelungen, das Geld für die fehlende Bürgschaft zu erhalten. Wie der Präsident des Vereins, Thomas Bastian am Mittwoch bekannt geben konnte, hat sich ein Kreditinstitut bereit erklärt, die Bankbürgschaft über 600.000 Euro zu übernehmen. Bastian: „Wir sind uns einig geworden und wollen jetzt die Dritte Liga angehen.“ Unter diesen Umständen ist auch der Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs bereit, den Verein weiter zu unterstützen: „Die Bank hat die Bürgschaft nur gegeben, weil die Stadt zugesichert hat, dem Verein ebenfalls zu unterstützen.“ Damit konnten noch rechtzeitig alle notwendigen Lizenzunterlagen beim DFB eingereicht werden, so dass der neuen Saison in der 3. Liga nichts mehr im Wege steht. Noch am Mittwoch Nachmittag informierte Thomas Bastian die Vereins-Fans und bedankte sich bei ihnen, da die Fans durch ihre eigenen Spenden einen großen Anteil daran haben, dass der Verein diese schwere Zeit überstehen konnte.
VfL Osnabrück setzt auf Uwe Fuchs
Der aus der 2. Liga abgestiegene Verein VfL Osnabrück, hat jetzt einen neuen Coach eingestellt. Der 44-jährige Uwe Fuchs soll versuchen, die Mannschaft wieder für den Aufstieg fit zu machen. „Ich freue mich auf die Herausforderung. Wir müssen uns schnell in der dritten Liga zurechtfinden und den VfL wieder dahin bringen, wo er hergekommen ist“, sagte der ehemalige Bundesligaprofi bei der Bekanntgabe seines Vertrages mit dem Verein Osnabrück. Uwe Fuchs ist ein erfahrener Spieler, der unter anderem für den 1. FC Saarbrücken, Fortuna Düsseldorf, den 1. FC Köln, den 1. FC Kaiserslautern, Arminia Bielefeld und in England für den FC Middlesbrough und FC Millwall gespielt hat. Der Erfolgsdruck für ihn ist allerdings hoch. Zwar wurde er vom Präsidium des VfL Osnabrück als Wunschkandidat bezeichnet, er erhielt allerdings nur einen auf ein Jahr befristeten Vertrag. Ob die ständigen Trainerwechsel für den Erfolg einer Mannschaft sinnvoll sind, ist fraglich.
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