HFC sucht Verstärkung im Abstiegskampf

Trotz des erzielten Sieges des Halleschen FC, beim Spiel gegen die Offenbacher Kickers, befindet sich der HFC noch immer kurz vor dem Tabellenende. Nur zwei Plätze trennen die Mannschaft vom 18. Tabellenplatz. Dem endgültigen Abstieg will der Verein jetzt mit der Verpflichtung neuer Spieler entgegen wirken, wie der Präsident, Michael Schädlich, in einem Interview mit dem „Kicker“ bekannt gab. Schädlich: „Wir sehen die Notwendigkeit, wissen angesichts unserer Möglichkeiten aber, dass jeder Schuss sitzen muss. Wir suchen einen Zehner und einen Stoßstürmer. Nach Mouayas Verletzung ist aber auch noch ein Innenverteidiger gefragt, wenn wir defensiv nicht wieder in die Bredouille kommen wollen“. Deshalb wurden die beiden 26-jährigen Spieler, Björn Ziegenbein und Kristian Kojola zum Probetraining eingeladen. Heute soll sich entscheiden ob sie, oder einer von ihnen, zukünftig die Hallesche Mannschaft unterstützen wird. Kristian Kojola spielt noch bis Ende Dezember für den IFK Mariehamm. Björn Ziegenbein sammelte Erfahrung bei 1860 München, Wehen Wiesbaden und Hansa Rostock. Seit seiner Vertragsauflösung im Sommer ist er Vereinslos und wäre somit sofort frei.

Ausschreitungen überschatten Spiel in Erfurt

Schwere Ausschreitungen haben am vergangenen Samstag das Drittligaspiel zwischen Hansa Rostock und Rot-Weiß Erfurt überschattet. Vor allem die aus Rostock eingereisten Fans bereiteten den Ordnungskräften und Polizeibeamten große Probleme. So kam es zu schweren Randalen, bei denen Rostocker Hooligans auch Polizisten angriffen und versuchten, die Polizeikontrollen zu durchbrechen. Am Ende des Tages gab es 31 verletzte Hansa Rostock-Fans und 14 verletzten Polizeibeamten. Insgesamt 2300 Hansa-Fans waren zu dem Spiel nach Erfurt gereist. Ein Großteil von Ihnen versuchte schon vor dem Spiel die Kontrolleure zu überrennen, so dass von einer geplanten Aktion ausgegangen werden kann. Das Spiel zwischen Hansa Rostock und Rot-Weiß Erfurt endete 1:1 und blieb ungestört.

Darmstadt 98 Tabellenletzter

Die 0:1 Niederlage gegen Rot-Weiß Erfurt ist für den SV Darmstadt 98 vorerst das Ende des Abstieges. Mit nur 14 Punkten aus 18 Spielen, ist der Verein seit Samstag Tabellenletzter.

Als Trainer muss sich jetzt vor allem Jürgen Seebergers gegen Kritik und Forderungen nach personellen Veränderungen behaupten. Ob während des Winters die Mannschaft aufgestockt werden sollte, lässt er bisher offen. Darmstadts Präsident, Rüdiger Fritsch, der sich sehr für Seebergers als neuen Trainer eingesetzt hatte, steht trotz des aktuell schlechten Standes hinter ihm. „Wir müssen die Kastanien jetzt gemeinsam aus dem Feuer holen“, mahnt er. An der Qualität des Trainers und der Spieler zweifelt er bisher noch nicht. Notfalls wäre er aber auch zu einer Mannschaftsaufstockung bereit. Die finanziellen Mittel dafür sind vorhanden, wie er nach dem schlechten Ergebnis des letzten Spiels betont. Nächste Gegner sind die Stuttgarter Kickers, die nur um zwei Punkte besser sind, als der SV Darmstadt. Dies wäre eine gute Gelegenheit, um mit einem Sieg die Motivation wieder ein wenig zu verbessern. Schlechter werden, kann es jedenfalls nicht.

Erfolgreicher Trainerwechsel bei Hansa Rostock

Seit acht Spielen ist Marc Fascher jetzt Trainer von Hansa Rostock. In einem ersten Resümee zeigt er sich mit dem bisherigen Verlauf der Zusammenarbeit zufrieden. Das Torverhältnis von Hansa hat sich in dieser Zeit sehr gebessert und die Mannschaft erzielte in den vergangenen acht Spielen 19 Punkte, mehr als alle anderen Clubs der 3. Liga. Trotzdem sieht Fascher noch Potential, das es auszuschöpfen gilt. So haben die Spieler häufig noch Schwierigkeiten, beim wechseln von der Defensive in die Offensive. Fascher: „Wir müssen da den einen oder anderen Konter besser setzen. Da kommen wir oftmals über gute Ansätze noch nicht wirklich hinaus.“ Eine Prognose für die Zukunft kann und will der neue Trainer noch nicht abgeben. Doch auf den erreichten fünften Platz der Rangliste kann die Mannschaft und ihr Trainer stolz sein. Ihr Leistungslimit haben sie noch längst nicht erreicht. Dessen ist sich Marc Fascher sicher.