Neuer Trainer für Burghausen

Der bisherige Co-Trainer des Drittligisten SV Wacker Burghausen, Georgi Donkov, wurde jetzt zum neuen Cheftrainer der Mannschaft ernannt. Damit löst der ehemalige Nationalspieler aus Bulgarien Reinhard Stumpf ab, der bisher die Mannschaft trainierte. Als Grund gab der Verein an, dass sich Reinhard Stumpf mit der Vereinsführung nicht auf ein gemeinsames Konzept für die kommende Saison einigen konnte. Unzufriedenheit mit der in diesem Jahr geleisteten Arbeit des Trainers, ist jedoch kein Thema. Stumpf hatte die Mannschaft Burghausen erst im Frühjahr übernommen und es geschafft, mit ihr den sechsten Platz in der Tabellenwertung zu erzielen. „Die Ergebnisse sprechen für sich. Reinhard Stumpf hat gezeigt, dass er ein sehr guter Trainer ist“, lobt der Wacker-Geschäftsführer, Florian Hahn, die Arbeit des scheidenden Trainers. Georgi Donkov hofft, an die bisherigen Erfolge anknüpfen zu können. Bis Juli schließt er seine bereits laufende Ausbildung zum Fußballtrainer ab und erhält die Trainer-Lizenz.

Impfschutz für EM-Besuch empfohlen

Wenn am 8. Juni die Fußball-EM beginnt, werden nicht nur Millionen Zuschauer diese vor dem Fernseher verfolgen. Hunderttausende Fans kommen dann aus allen Ländern, um die Spiele live vor Ort sehen zu können. Das Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz hat in diesem Zusammenhang auf die erhöhte Gefahr von Infektionskrankheiten hingewiesen. Wenn so viele Menschen auf kleinem Raum zusammen treffen, begünstigt dies die Ausbreitung verschiedenster Infektionen. So gibt es beispielsweise aktuell in der Ukraine einen Masern-Ausbruch. Bereits fünfeinhalb Tausend Menschen sind seit Beginn des Jahres daran erkrankt. Deshalb sollte jeder der eine Reise in die Austragungsorte der EM plant, vorbeugend seinen Impfschutz auffrischen lassen. Dazu gehören neben einer Masernschutzimpfung auch eine Impfung gegen Hepatitis-A. Hepatitis kann durch verunreinigte Speisen und Getränke übertragen werden, was besonders leicht bei größeren Ansammlungen von Menschenmassen geschehen kann. Besucher die planen auf Campingplätzen zu übernachten, sollten sich außerdem vorbeugend gegen den FSME-Virus, der durch Zecken übertragen wird, impfen lassen. Große Gebiete der Ukraine und Polens gehören zu Risikogebieten für FSME. Dieser kann Meningoenzephalitis verursachen, eine gefährliche Form der Hirnhautentzündung, die oft schwere bleibende Schäden hinterlässt.

EU-Kommissare bleiben Fußball-EM in der Ukraine fern

Aus Protest gegen die Haftbedingungen der in der Ukraine inhaftierten Oppositionellen, Julia Timoschenko, fordern europaweit immer mehr Politiker den Boykott der Fußball-EM in der Ukraine. jetzt haben die EU-Kommissare bekannt gegeben, dass auch sie geschlossen den Spielen fern bleiben wollen. In einer offiziellen Erklärung heißt es: „EU-Kommissionspräsident Barroso hat nicht die Absicht, in die Ukraine zu reisen oder an den Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Euro-2012 teilzunehmen. [Diese Haltung] werde von allen EU-Kommissaren geteilt“. Das ukrainische Außenministerium reagierte empört auf die Ankündigung und kritisierte die Versuche, „sportliche Ereignisse zu politisieren“. Inzwischen haben ersten Abgeordnete des deutschen Bundestages gefordert, dass Endspiel der EM nach Polen zu verlegen. Julia Timoschenko selbst hatte sich jedoch gegen einen solchen Boykott ausgesprochen, da sie die EM als Chance für die Ukraine sieht, sich besser in die EU zu integrieren, wovon alle Menschen des Landes profitieren könnten.

Rot-Weiß Oberhausen akzeptiert Abstieg

Zwei Tage nachdem der Abstieg des Verein Rot-Weiß Oberhausen fest stand, haben sich die Verantwortlichen zu einer außerordentlichen Sitzung getroffen. Über fünf Stunden lang wurden die Fehler und Versäumnisse der vergangenen Saison analysiert. „Wir sind am Arsch.“, fasste Hajo Sommers, der Präsident des Vereins lakonisch die Situation zusammen. Ab sofort muss Oberhausen auf 800.000 Euro TV-Geld verzichten, sowie auf 20 Prozent der bisherigen Sponsorengelder. Trotz des Abstiegs in die Regionalliga wollen Trainer Mario Basler, der Sportleiter Frank Kontny und der Finanzvorstand Jörg Lange weiter machen. Als nächstes Ziel steht das Erschließen neuer Geldquellen an, während die Personalplanung vorerst auf Eis gelegt werden muss. Jetzt hofft der Verein, wenigstens den Einzug in die erste DFB-Pokalrunde zu schaffen. Die damit verbundenen Einnahmen von rund 100.000 Euro könnte der Verein für die kommende Saison gut gebrauchen.