Bundesliga-Übertragungsrechte vor einer Überraschung?

Die erste Bieterrunde um das Übertragungsrecht für die Spiele der Bundesliga bis zum Jahr 2017, ist beendet. Jetzt müssen die Angebote der einzelnen Sender geprüft und über den Zuschlag entschieden werden. Die höchsten Angebote wurden bisher von der Deutschen Telekom und dem Pay-TV-Sender Sky abgegeben. Die Telekom versucht, nach Meinung der Experten, den Konkurrenten Sky aus der Fernsehübertragung des Fußballs zu verdrängen. Sky bietet bisher die meisten Übertragungen von Ligaspielen an. Die Vereine rechnen aufgrund des Konkurrenzkampfes mit erheblich mehr als die zuletzt kassierten 412 Millionen Euro pro Jahr.

Chemnitz mit der Möglichkeit zum Durchmarsch

Der Drittligist Chemnitz, hat sich in den vergangenen Monaten vom Abstiegs- zum Aufstiegskandidat entwickelt. „Wir haben von allen Aufstiegskandidaten die günstigste Ausgangslage, weil wir als Aufsteiger den wenigsten Druck haben. Wir geben uns mit dem Erreichten jetzt aber nicht zufrieden und haben ein klares Ziel vor Augen“, erklärt der Chemnitzer Abwehrchef Toni Wachsmuth, die angenehme Lage der Spieler. Vor allzu großem Enthusiasmus warnt Trainer Schädlich allerdings. „Wir sind bisher gut damit gefahren, nur an das nächste Spiel zu denken.“ Bereits 13 Mal in Folge hat der Chemnitzer FC kein Spiel mehr verloren. Mit 47 Punkten liegen sie inzwischen auf Tabellenplatz fünf und damit rückt der Aufstieg in die zweite Liga in greifbare Nähe. Auch zu Hause läuft es für die Chemnitzer gut. In diesem Sommer beginnt der Stadionbau, der dem Verein von der Stadt spendiert wurde. Eine glückliche Hand hatte der Trainer ebenfalls mit der Wahl des Neuzuganges. Stürmer Anton Fink schoss in neun Spielen bereits acht Tore und avancierte damit zu einem der besten Spieler.

Erfurt verliert trotz Remis

Das 1:1 im Nachholspiel gegen Darmstadt, kostete die Mannschaft von Rot-Weiß Erfurt nicht nur zwei weitere wichtige Punkte, sondern auch den Mittelfeldspieler Gaetano Manno. Manno bekam in der 62. Minute wegen eines groben Fouls die Rote Karte und eine Sperre für die nächsten drei Spiele. Zwar hat der Verein Einspruch beim DFB-Sportgericht eingelegt und hofft auf eine Kürzung der Sperre, aber beim nächsten Spiel wird er auf jeden Fall fehlen. Die Sperre kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da Bernd Rauw im Spiel gegen Darmstadt eine heftige Rückenprellung erlitten hat und noch unklar ist, wann er wieder eingesetzt werden kann. Trotzdem bleibt die Mannschaft optimistisch, dass ihnen jetzt, nach zwei Unentschieden in Folge, das kommende Treffen gegen den FC Saarbrücken den ersehnten Sieg bescheren wird. „Wir werden für den Aufstieg kämpfen, bis es nicht mehr geht“, verspricht Innenverteidiger Joan Oumari, in einem Interview mit der „Thüringer Landeszeitung“.

Schweinsteiger wechselt zum FC Bayern München II

Tobias Schweinsteiger, der bisher für Jahn Regensburg spielt, wechselt mit dem Beginn der neuen Saison in die Regionalliga zum FC Bayern München II und spielt damit zum ersten Mal im gleichen Verein wie sein Bruder Bastian. Schweinsteiger: „Ich freue mich, dass es geklappt hat. Ich hoffe, dass ich mit meiner Erfahrung jungen Spielen den Weg in den Profifußball erleichtern kann“. Mit Tobias Schweinsteiger bekommt der FC Bayern München II einen starken Angreifer und den aktuell erfolgreichsten Torschütze der 3 Liga. Außerdem verfügt der 30-Jährige über umfangreiche Erfahrungen in den verschiedenen Fußballclubs.