Arminia wieder auf der Spur

Nachdem Arminia in den letzten zwei Spielen nur einen Punkt erringen konnte, ist dem Verein mit dem 1:0 gegen Babelsberg wieder ein richtig gutes Spiel gelungen. „Hoch verdient“ mit erfrischendem Offensivfußball gewannen die Bielefelder. „Vor allem in der ersten Halbzeit war das der Fußball, den ich mir auf der Alm vorstelle“, freute sich der Trainer, Stefan Krämer. Die von ihm eingeführte Systemumstellung auf zwei Spitzen, hat sofort Erfolg gezeigt. „Wenn man aus so vielen klaren Möglichkeiten nur ein Tor macht, kann es am Ende noch einmal eng werden.“, mahnte Krämer allerdings auch. Trotzdem ist er mit dem Spiel zufrieden. Krämer: „Es ist doch immer so, dass man das nicht über 90 Minuten durchhalten kann“. Auch Torschütze Johannes Rahn ist glücklich über das gelungene Spiel, auch wenn er die noch vorhandenen Reserven sieht. Rahn: „Der frühe Treffer war natürlich optimal, danach hat leider die nötige Konsequenz im Abschluss gefehlt“. Das für ihn laufintensivere System, dass auf 4-1-3-2 umgestellt wurde, findet er jedoch gut: „Ich bin jetzt zwar etwas müde, doch als Profi muss man das nach jedem Spiel sein.“

Chemnitz entlässt Trehkopf

Nach sieben Spielen ohne einen Sieg, hat der Chemnitzer Trainer Gerd Schädlich jetzt Konsequenzen gezogen. Ab sofort wird er auf den bisherigen Linksverteidiger Rene Trehkopf (Kicker-Note 5) verzichten. Dieser hat in dieser Spielzeit eher unterdurchschnittliche Spielleistungen gezeigt und muss für die laufende Saison bei den U 23 trainieren. „In ausführlichen Gesprächen zwischen Verein und Abwehrspieler René Trehkopf haben sich beide Seiten darauf verständigt, dass René in der derzeitig sportlich schwierigen Situation der 1. Mannschaft nicht helfen kann“, veröffentlichte der Chemnitzer Club auf seiner Vereinswebseite. Trehkopf spielte bisher für Energie Cottbus und Erzgebirge Aue und war erst vor knapp einem Jahr zur Chemnitzer Mannschaft gestoßen. Der Trainer kritisierte vor allem die Einstellung des Spielers und dessen fehlende Reaktionsgeschwindigkeit. Chemnitz liegt inzwischen auf Rang 16 der Tabelle.

Osnabrück auf dem Weg ins Mittelfeld

Bereits das sechste Mal in Folge bleibt der VfL im Pflichtspiel chancenlos. Mit 0:1 verlor Osnabrück auch das Spiel gegen Stuttgart. Nach Meinung des Trainers Uwe Fuchs, hätte dies mit mehr Konzentration vermieden werden können. Fuchs: „Es fehlt in unserem Spiel immer das letzte Quäntchen. Wir müssen schneller lernen, den entscheidenden Punch zu setzen“. Langsam verliert der Trainer die Geduld mit den Spielern, die drohen im Mittelmaß zu versinken. Fuchs: „Im Abschluss fehlt die Präzision, es wird nicht wirklich brandgefährlich, wenn wir aufs Tor schießen. Ganz oft haben wir aber nicht wirklich den Abschluss gesucht, sondern weitergespielt und den Ball verloren. Es ist immer die gleiche Leier.“