Chemnitz bekommt „neues“ Stadion

Wie der Chemnitzer FC jetzt gemeinsam mit der Stadtverwaltung bekannt gab, plant der Verein den Aus- und Umbau seines Stadions. Begonnen werden soll mit den Baumaßnahmen im kommenden Frühjahr. Das ist auch notwendig, da der Drittliga-Aufsteiger derzeit mit einer Ausnahmegenehmigung spielt, die im Sommer 2012 ausläuft. Um weiter als Profiverein mitspielen zu dürfen, sind etliche Umbauten am Stadion notwendig. „Das Stadion ist Voraussetzung dafür, dass sich der CFC in der Profiliga etablieren und sich wirtschaftlich entwickeln kann“, begründet die Chemnitzer Oberbürgermeisterin, Barbara Ludwig, die Entscheidung der Stadt für die finanzielle Unterstützung des Vereins. 9000 Sitz- und 6000 Stehplätze, soll das Stadion nach dem Umbau fassen. Der Vorstandsvorsitzende des Chemnitzer FC Mathias Hänel dankt der Bürgermeisterin für ihre Unterstützung und freut sich darüber; „dass sich jetzt für den CFC die Chance ergibt, gemeinsam mit der Stadt ein modernes und zeitgemäßes Fußballstadion an der Gellertstraße zu schaffen“. Insgesamt wird der Umbau rund 23 Millionen Euro kosten.

Heiko Herrlich wechselt zu Unterhaching

Heiko Herrlich wird als Trainer bei Drittligist SpVgg Unterhaching, dem inzwischen entlassenen Klaus Augenthaler nachfolgen. Da Heiko Herrlich derzeit noch vertraglich gebunden ist, wird er erst am September offiziell mit der Arbeit in Unterhaching beginnen. „Wir sind froh, mit ihm einen profilierten Trainer gefunden zu haben, der ideal zu unserem Jugendkonzept passt. Er ist voll engagiert und will die für ihn reizvolle Aufgabe, mit den jungen Leuten etwas aufzubauen, angehen“, freut sich Hachings Präsident, Engelbert Kupka, bei einem Interview mit der Münchner Abendzeitung. Zuletzt trainierte Heiko Herrlich die Mannschaft des VfL Bochum während der Saison 2009/2010. Als Spieler sammellte er als Stürmer für Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen Erfahrung.

Wagefeld verlässt Dynamo

Dynamo Dresden hat sich zum 30. des Monats, im beiderseitigen Einvernehmen von Spieler Maik Wagefeld getrennt, der über 17 Jahre für den Verein gespielt hat. Maik Wagefeld sagte bei der Bekanntgabe der Vertragslösung: „Mir blutet das Herz, dass meine Zeit bei Dynamo nach so vielen Jahren jetzt zu Ende geht. Viele Menschen wissen ja, wie ich zu dem Verein stehe.“ Auch Geschäftsführer Volker Oppitz lobt Wagefeld als Profi: „´Wage´ ist ein Dynamo durch und durch. Ich habe über viele Jahre hinweg mit ihm in einer Mannschaft gespielt. Dabei sind wir gemeinsam dreimal mit Dynamo aufgestiegen. Er hat als wichtiger Spieler entscheidend zu den Erfolgen in der Vergangenheit beigetragen. Ich kann mir gut vorstellen, was dieser Schritt für ihn bedeutet. Trotz der problematischen Situation in den vergangenen Monaten hat er sich stets korrekt und professionell verhalten. Dies rechne ich ihm sehr hoch an! Ich wünsche ihm im Namen aller Verantwortlichen und Mitglieder des Vereins persönlich alles Gute sowie viel Glück und Erfolg in seiner weiteren Karriere!“ 245 Punktspiele bestritt der Mittelfeldspieler für Dynamo und erzielte dabei 32 Tore.

SV Babelsberg gerettet

Überraschend ist es dem SV Babelsberg noch gelungen, das Geld für die fehlende Bürgschaft zu erhalten. Wie der Präsident des Vereins, Thomas Bastian am Mittwoch bekannt geben konnte, hat sich ein Kreditinstitut bereit erklärt, die Bankbürgschaft über 600.000 Euro zu übernehmen. Bastian: „Wir sind uns einig geworden und wollen jetzt die Dritte Liga angehen.“ Unter diesen Umständen ist auch der Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs bereit, den Verein weiter zu unterstützen: „Die Bank hat die Bürgschaft nur gegeben, weil die Stadt zugesichert hat, dem Verein ebenfalls zu unterstützen.“ Damit konnten noch rechtzeitig alle notwendigen Lizenzunterlagen beim DFB eingereicht werden, so dass der neuen Saison in der 3. Liga nichts mehr im Wege steht. Noch am Mittwoch Nachmittag informierte Thomas Bastian die Vereins-Fans und bedankte sich bei ihnen, da die Fans durch ihre eigenen Spenden einen großen Anteil daran haben, dass der Verein diese schwere Zeit überstehen konnte.