Erfurt holt Rauw

Stefan Emmerling, Trainer des Drittligisten Rot-Weiß Erfurt, ist es gelungen den Abwehrspieler Bernd Rauw für den Verein zu verpflichten. Der Belgier spielte zuletzt in der zweiten Liga beim 1. FC Union Berlin. Der 31-Jährige unterschrieb bei Erfurt einen Vertrag für zwei Jahre plus Option auf eine weitere Saison. Emmerling ist erfreut über den Zuwachs und beschrieb Rauw als „Wunschspieler, den er schon länger im Auge hatte“. Die beiden arbeiteten schon von 2005 bis 2009 zusammen, so dass der Erfurter Trainer Rauws Leistungen gut einschätzen kann. 26 Erstliga-Einsätze und 134 Zweitligaspiele kann der Neue bereits vorweisen.

Hansa Rostock – Auch Jänicke bleibt

Zweitligist Hansa Rostock hat jetzt bekannt gegeben, dass ihr Stammspieler Tobias Jänicke seinen Vertrag bis zum Jahr 2013 verlängert hat. Für Jänicke war seine persönliche Bindung an den Verein für die Entscheidung ausschlaggebend. Jänicke; „Woanders hätte ich zwar ein paar Euro mehr verdient, aber hier in Rostock habe ich etwas mit aufgebaut, das ich gern fortführen will.“ Tobias Jänicke wechselte 2003 vom FC Tollense Neubrandenburg zu Hansa und fühlt sich seitdem hier heimisch. Bereits 66 Ligaspiele absolvierte der 22-Jährige für seinen Verein und erzielte dabei 13 Tore. Auch Hansa-Manager Stefan Beinlich und Trainer Peter Vollmann freuen sich über die Entscheidung zum Bleiben. Trainer Vollman ist mit der Performance des jungen Spielers sehr zufrieden: „Tobias Jänicke war in dieser Saison eine feste Größe in unserer Mannschaft. Er ist ein torgefährlicher Spieler, der mit seiner Schnelligkeit und Dribbelstärke jederzeit in den 90 Minuten Akzente setzen kann.“ Damit wechselt der Club mit allen Stammspielern der Aufstiegsmannschaft in der kommenden Saison, in die Zweite Liga. Jänicke bleibt auch, weil er zuversichtlich ist, dass die kommende Saison ebenso erfolgreich wird, wir die letzte; „Wenn wir uns noch gezielt verstärken können, ist in der kommenden Saison vielleicht auch noch ein bisschen mehr möglich als der Klassenerhalt“.

Ulf Kirsten als neuer Berater für Dynamo im Gespräch

Der ehemalige Bundesligastürmer Ulf Kirsten, wird als möglicher Kandidat für die Stelle eines Beraters bei Dynamo Dresden gehandelt, wie der 45-Jährige jetzt in einem Interview durch die „Sächsische Zeitung“ ausplauderte. Für ihn wäre dies eine „reizvolle Aufgabe“, der er sich gern stellen würde. Allerdings tut der Dresdner Verein sich derzeit schwer mit der Auswahl seines Personals. Erst vor wenigen Wochen hatte Reiner Calmund seinen Posten als Berater des Klubs aufgegeben, da seiner Meinung nach „viel zu wenig miteinander kommuniziert“ wurde. Auch Trainer Matthias Maucksch musste vor drei Wochen seine Kündigung entgegen nehmen, obwohl der Verein derzeit gute Chancen auf einen Aufstieg in die zweite Liga hat. Ulf Kirsten wäre allerdings für viele tatsächlich eine gute Wahl als Berater. Schon in der Vergangenheit hat Kirsten seinen ehemaligen Verein zum Beispiel in der Jugendarbeit unterstützt und bestritt sein Abschiedsspiel im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion. Auch durch seinen Sohn Benjamin, der für die Noch-Drittligisten im Tor steht, ist der Ex-Profi weiter mit Dynamo Dresden verbunden. Der in Risa geborene Kirsten, war einer der erfolgreichsten Ost-Fußballspieler, der 1990 zu Leverkusen wechselte. 182 Tore erzielte er in insgesamt 350 Bundesligaspielen.

Zweikampf um Platz drei, Basler auf Abstiegsplatz, Münster steigt auf

Zum Ende der Drittliga-Saison wird es noch einmal spannend. Sowohl im Kampf um Platz drei als auch im Abstiegskampf wird es erst am letzten Spieltag eine endgültige Entscheidung geben.

Lange Zeit war es ein Mehrkampf um den Relegationsplatz der zum Aufstieg in die zweite Liga führen kann. Jetzt ist es nur noch ein Zweikampf zwischen Dynamo Dresden und Wehen Wiesbaden mit den besseren Aussichten für Dynamo Dresden. Gewinnt die Loose-Truppe am nächsten Samstag in Offenbach, so ist Dynamo Sieger um Platz drei. Für die Kickers geht es zum Saisonabschluss allenfalls darum, sich mit den eigenen Fans zu versöhnen. Nach einer tollen Hinrunde verspielte die Mannschaft jede Aussicht auf die zweite Liga. Für Wehen Wiesbaden wird der letzte Spieltag schwieriger. Sie müssen bei Werder Bremen II ran, die noch die letzte Möglichkeit auf den Klassenerhalt nutzen möchten. Hierzu müssten die Bremer gewinnen und gleichzeitig dürfte Rot Weiss Ahlen nicht in Rostock punkten. Die Hanseaten können sich mit einem Sieg bei den Fans für die Treue bedanken und das wird sicher auch das Ziel der Mannschaft von Trainer Peter Vollmann sein.

Übel sieht es indes für Mario Baslers Burghausener aus. Nach der 2:0-Niederlage in Dresden ist das Team auf den ersten Abstiegsplatz abgesackt. Am nächsten Samstag muss zum einen ein Sieg her und zum anderen darf Ahlen nicht punkten. Drei Mannschaften kämpfen also noch um den Klassenerhalt. Diesen hat der VfR Aalen mit einem 1:1-Unentschieden am Samstag perfekt gemacht. Mit 41 Punkten ist Aalen somit gerettet.

Zum Ende der Saison verabschiedet sich Eintracht Braunschweig aus der dritten Liga mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim. Sechs von zehn Partien sind am kommenden Samstag nur der Vollständigkeit geschuldet und richten weder im Aufstiegs- noch im Abstiegskampf etwas aus.

Drei Spieltage vor Schluss kann sich die Mannschaft von Preußen Münster schon auf die dritte Liga freuen. Am 31. Spieltag der Regionalliga West konnte Münster mit einem 3:0-Heimerfolg gegen die Reserve aus Mönchengladbach bereits vorzeitig den Aufstieg perfekt machen. Ganz so deutlich ist es in der Nord- und Süd-Staffel nicht. Im Norden führt die Tabelle der Chemnitzer FC an, im Süden ist Darmstadt 98 Tabellenführer.