Robert Koch für Tor des Monats nominiert

Wenn wir uns alle am Samstag zur Sportschau vor den Fernseher setzen, dann werden diesmal auch die Dynamo Dresden Fans wieder die Daumen drücken können. Nicht nur weil am gleichen Tag das Spitzenspiel zwischen den Schwarz-Gelben gegen die Offenheimer Kickers stattfindet, sondern weil das Traumtor von Robert Koch vom vergangenen Samstag gegen Wacker Burghausen für das „Tor des Monats“ nominiert ist.

Robert Koch traf am vergangenen Samstag mit einem Hammer-Schuss aus 40 Metern ins Schwarze. Der 24-jährige Dynamo-Stürmer traf zum 2:0-Endstand und machte mit seinem Treffer alles klar. Aber auch wenn der Treffer reif ist für das schönste Tor des Monats, die Konkurrenz schläft nicht. Es werden wieder einmal fünf wunderbare Tore in der Sportschau präsentiert. Raúl mit seinem sehenswerten Heber gegen Werder Bremen, Christian Schulz mit einem Fallrückzieher im Spiel von Hannover 96 gegen den Hamburger SV, Sidney Sam mit einem Weitschuss gegen Kaiserslautern und zuletzt Cicero vom VfL Wolfsburg ebenfalls mit einem Fallrückzieher im Spiel gegen den 1. FC Köln.

Robert Koch kann am Samstag mit seinem Tor den ehemaligen Dynamo-Stürmer Klemen Lavric beerben, der im Dezember 2004 das letzte Tor des Monats für Dynamo erzielte. Wer abstimmen möchte, der kann das wie immer per Telefon machen oder auf der Webseite der Sportschau unter sportschau.de.

3 Minuten reichten aus: Werder besiegt Bayern

Es reichten der Reserve von Werder Bremen drei Minuten Spielzeit, um das Kellerduell gegen die zweite Mannschaft von Bayern München zu gewinnen.

Die Aussichten vor dem Spiel der beiden Mannschaften waren weder für die Nordlichter als auch für die Südstädter besonders gut. Bayern kurz vor einem Abstiegsplatz und Bremen bereits am Tabellenende. Beide brauchten unbedingt drei Punkte im Abstiegskampf.

Das bessere Ende gab es für die Mannschaft von Trainer Thomas Wolter. Hierzu reichte ein Doppelpack in den Minuten 27 und 29. Zunächst konnte Lennart Thy zur Führung einschießen, es folgte Pascal Testroet mit dem 2:0. Durch die Führung Bremens sah sich Hermann Gerland bereits nach 31 Minuten gezwungen, seine Mannschaft umzustellen. Er brachte Julian Leist für Danny Schwarz. Bereits drei Minuten später musste auch Knasmüllner für Sansone weichen.

Gebracht hat es nichts, Bremen konnte den 2:0-Vorsprung bis zum Schlusspfiff verteidigen. Für Bremen ein ganz wichtiger Sieg um den Anschluss nicht zu verlieren. Wenn Saarbrücken und Sandhausen an diesem Wochenende punkten, dann rutschen die Bayern auf einen Abstiegsplatz ab.

Kalter Start in den 18. Spieltag

Zum Auftakt des 18. Spieltags treffen am Abend zwei Sorgenkinder aufeinander. Die Reserve von Werder Bremen, derzeit Tabellenletzter, empfängt die Reserve von Bayern München, die momentan auf dem 17. Tabellenplatz liegen.

Für Werder Bremen wird das Spiel richtungsweisend. Mit nur 12 Punkten liegen sie drei Punkte hinter Sandhausen und Saarbrücken. Ein Sieg ist Pflicht, um auch auf die Bayern-Reserve aufschließen zu können.

Das Spitzenspiel des Spieltages steigt hingegen in Offenbach. Die Kickers empfangen die starken Heidenheimer. Aus den letzten fünf Spielen konnte Heidenheim zwölf Punkte einfahren. Für die Kickers muss wieder die Ernsthaftigkeit einkehren. Zuletzt gab es zwei Spiele ohne Sieg, Hansa Rostock und Eintrach Braunschweig zogen bereits an den Kickers vorbei.

Rostock spielt zu Hause gegen Jahn Regensburg und die Eintracht empfängt Carl Zeiss Jena. Die Thüringer stehen unter Zugzwang. Zu den Abstiegsplätzen ist der Vorsprung gerade einmal zwei Punkte klein.

Abgeschlossen wird der Spieltag am Sonntag mit der Partie Unterhaching gegen Sandhausen.

Spielerausfälle bei Ahlen und Koblenz

TuS Koblenz wird in den kommenden Wochen ohne ihren Mittelfeldspieler Lukas Nottbeck auskommen müssen. Dieser hatte sich im Spiel gegen den FC Bayern II eine Kapselverletzung im linken Knie eingehandelt. Schon in der 38. Minute musste er gegen Oliver Laux ausgewechselt werden. Bis zu vier Wochen Pause haben ihm die Ärzte verschrieben. So lange muss die Mannschaft und Trainer Petrik Sander ohne Nottbeck auskommen. Nottbeck ist seit Beginn der Saison beim TuS Koblenz und hat in 14 Spielen bisher 2 Tore schießen können.

Auch Rot-Weiss Ahlen muss in den nächsten Wochen auf einen ihrer Spieler verzichten. Verteidiger David Blacha verletzte sich im Spiel gegen Aalen, als er mit dem gegnerischen Torwart zusammen stieß. Dabei kam es zu einem Teilabriss des Innenbandes. Für Trainer van Lent, eine ärgerliche Entwicklung: „Das ist schade für David, da er sich seinen Platz in der Startelf erkämpft hatte. Er hat die letzten Spiele kontinuierlich mit guten Leistungen überzeugt und seine Sache sehr ordentlich gemacht. Ich hatte eigentlich gehofft, dass sich unser Lazarett endlich lichtet und jetzt das“.