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Nachholspiele: Rostock kann wieder rankommen

Am Mittwoch finden in der dritten Liga zwei Nachholspiele statt. Zum einen stehen sich die Reserve aus Stuttgart und der 1. FC Heidenheim gegenüber und zum anderen fährt der Tabellenzweite Hansa Rostock nach Ahlen.

Für Stuttgart II ist die Partie gegen Heidenheim eine wichtige Richtungs-Entscheidung. Drei Punkte mehr und der Abstand zu den Abstiegsplätzen wäre mit zehn Punkten relativ groß. Doch der Gegner aus Heidenheim hat seinerseits ganz andere Ziele. Der Abstand zum Relegationsplatz ist mit sieben Punkten noch recht hoch. Vor allem hat der derzeitige Dritte der Liga, Kickers Offenbach, wie Heidenheim noch zwei Spiele offen. Mit einem Sieg über Stuttgart kann der Abstand aber zunächst verringert werden.

Hansa Rostock hingegen hat beste Chancen sich in den noch ausstehenden zwei Nachholterminen die Führung in der dritten Liga zurück zu erobern. Es trennen die Rostocker fünf Punkte auf Tabellenführer Eintracht Braunschweig. Gewinnt Rostock die beiden Spiele, so führen sie die Tabelle wieder an. Rot Weiss Ahlen hat da ganz andere Probleme. Plat 14 und gerade einmal drei Punkte bis zum ersten Abstiegsplatz. Die Rot-Weissen sind gegen die Hansa nur Außenseiter, müssen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung dagegen halten, um zu punkten.

Dynamo weiter im Pech – Koch fällt aus

Dynamo Dresden muss für längere Zeit auf den Offensivspieler Robert Koch verzichten. Während des Trainings am letzten Dienstag, zog sich Robert Koch einen knöchernen Abriss des Syndesmosebandes am rechten Sprunggelenk zu. Für drei Wochen muss Koch jetzt einen Spezialschuh tragen und jede Anstrengung vermeiden. Erst bei einer anschließenden Untersuchung können die Ärzte genauere Angaben darüber machen, wann der Spieler wieder einsatzfähig ist. Kurz zuvor hatte sich in seinem ersten Spiel für Dynamo der Neuzugang Dani Schahin einen Muskelbündelriss zugezogen. Auch auf Thomas Hübener, der sich noch von einer Fuß-Operation erholt und auf Christian Fiel, muss die Mannschaft krankheitsbedingt verzichten. Kein guter Start ins neue Jahr, für Dynamo Dresden.

Schahin fällt aus – Schock für Dynamo

Nicht nur mit seinem Treffer gegen den Tabellenführer Eintracht Braunschweig konnte der Neuzugang Schahin sein Team von Dynamo Dresden überzeugen. Umso größer ist der Schock darüber, dass der 21-Jährige jetzt für sechs Wochen pausieren muss. Durch einen schweren Tritt auf die Wade zog er sich während des Spiels einen Muskelbündelriss zu, der erst Tage später diagnostiziert wurde. Schahin: „Ich bin sehr traurig, schlimmer hätte es nicht kommen können. Im Spiel stand ich so unter Spannung, dass ich die Verletzung gar nicht richtig mitbekommen habe. Ich bin noch keine Woche hier, habe ein gutes erstes Spiel gemacht und bin jetzt für eine Ewigkeit rausgenommen. Das ist Horror, aber ich werde alles dafür tun, um so schnell wie möglich wieder fit zu werden.“ Auch Dynamo-Trainer Matthias Maucksch war betroffen. Schahin wurde an Dynamo Dresden vom Zweitligisten Greuther Fürth bis zum Saisonende ausgeliehen. Mauksch: „Traurig, traurig, traurig – Das ist ein Schock für uns. Wir haben für seine Position Alternativen im Kader, die nun die Chance haben, sich hervorzutun.“

Dresden leiht Schahin von Fürth aus

Dynamo Dresden hat sich, mit Genehmigung des DFB, vom SpVgg Greuther Fürth den Stürmer Dani Schahin ausgeliehen. Schahin, der noch für zwei Jahre beim Greuther Fürth unter Vertrag steht, soll bis zum Sommer die Dresdner Mannschaft verstärken. Schon vor zwei Tagen begann er das gemeinsame Training mit Dynamo. Der 21-Jährige Fußballer kam mit sechs Jahren aus der Ukraine und spielt seit seiner Jugend für verschiedene Vereine. Erfahrungen sammeln konnte er beim FSV Luckenwalde, Energie Cottbus und beim Hamburger SV, wo er in der A-Jugend aktiv war. Dani Schahin freute sich über seinen, wenn auch nur vorübergehenden Wechsel, zu Dynamo Dresden: “ Ich freue mich, dass es endlich geklappt hat. Dresden gehört nicht in die 3. Liga. Das ist mir schnell klar geworden, als ich mich über den Verein informiert habe. Ich will hier spielen, Tore machen und der Mannschaft weiterhelfen.“ Auch Geschäftsführer Volker Opitz ist sehr zufrieden: „Wir freuen uns, dass wir mit Dani Schahin einen weiteren vielversprechenden Wunschspieler von einem Wechsel nach Dresden überzeugen konnten und sind sicher, dass er uns sofort verstärken kann. Er hat für diesen Wechsel auf Gehalt verzichtet – das rechnen wir ihm hoch an und es sagt viel über seinen Charakter aus. Gleichzeitig zeigt es, dass er sich hier einiges vorgenommen hat.“ Nun hofft Schahin, dass er bereits am kommenden Samstag gegen Braunschweig sein Debüt geben kann.