Nach sechs Jahren Abwesenheit, wechselt David Solga jetzt wieder zur Dortmunder Reserve. Von 2003 bis 2007 spielt der heute 30-Jährige für Borussia Dortmund. Danach ging er zu Wacker Burghausen und 2009 zu Dynamo Dresden. Dort stand er in 76 Ligaspielen für Dresden im Mittelfeld. Allerdings musste er in der letzten Saison häufiger in die Reserve und kam so während der Zweitliga-Saison nur auf 24 Einsätze. Zurück in Dortmund soll der David Solga das Mittelfeld stärken. Zudem hofft die Vereinsleitung, dass die Mannschaft von seinen Erfahrungen profitieren kann. Am 12. Juni beginnt das Training für die neue Saison. Bis dahin muss die Neustrukturierung der Mannschaft abgeschlossen sein.
Erfurt baut um
Rot-Weiß Erfurt hat sich zu umfangreichen Änderungen bei der Mannschaftsaufstellung für die kommende Saison entschieden. So trennt sich der Verein von zwei Verteidigern; Marko Kopilas und Thomas Ströhl. Thomas Ströhl dürfte der Rausschmiss schwer fallen, spielt er doch bereits seit seinem zehnten Lebensjahr in Thüringen. Für die Profimannschaft erzielte er in dieser Saison zwei Tore in insgesamt 17 Spielen. Marko Kopilas dagegen kam erst vergangenes Jahr vom SV Darmstadt zu Rot-Weiß Erfurt und absolvierte in dieser Zeit 16 Spiele für den Thüringer Verein. Mit diesen beiden Verteidigern trennt sich Thüringen bis jetzt von mindestens fünf Spielern. Auch für Manuel Salz, Dominick Drexler und Smail Morabit, gibt es keine Vertragsverlängerungen. Für die frei gewordenen Plätze in der Mannschaft wurden bisher als Ersatz erst Jonas Nietfeld und Johannes Bergmann, aus der Erfurter A-Jugend genannt.
Hansa Rostock rüstet auf
Hansa Rostock hat für die nächste Saison, nach David Blacha und Milorad Pekovic, einen weiteren neuen Spieler engagiert. Julian Jakobs, vom Regionalverein Sportfreunde Siegen, soll 2013/2014 das Mittelfeld verstärken. Mit 8 Toren für Siegen, in dieser Spielzeit, überzeugte Jakobs die Vereinsleitung von Hansa Rostock, die ihm einen Vertrag bis 2015 anbot. Vor Siegen sammelte er bereits Erfahrung mit der U-19-Mannschaft des FC Schalke. Das Angebot aus Rostock kam für den 23-Jährigen zur rechten Zeit. Jakobs: „Ich möchte sportlich den nächsten Schritt in meiner Entwicklung gehen. Das Angebot des FC Hansa Rostock war dabei sehr interessant, da die Verantwortlichen mir hier einen Weg aufgezeigt haben, der erfolgversprechend ist. Ich werde alles daran setzen, dass wir diesen Plan auch gemeinsam in die Tat umsetzen und freue mich jetzt schon auf die kommende Saison“. Der Optimismus ist gegenseitig. Auch Hansamanager Uwe Vester sieht zuversichtlich in die neue Saison: „Julian Jakobs ist ein geradliniger Spieler mit hoher Dynamik und gutem Auge für die freien Räume, die sich ihm bieten. Mit seinen gefährlichen Flanken, der eigenen Torgefahr und seiner Schnelligkeit bekommen wir einen echten ‚Wirbelwind‘ an die Ostsee.“ Mit dem 0:0 im letzten Heimspiel gegen Erfurt steht der Verbleib Rostocks in der dritten Liga fest und der Umbau der Mannschaft soll helfen, dass dann vielleicht nicht gegen den Abstieg, sondern um den Aufstieg gekämpft werden kann.
Grundstein für das deutsche Fußball-Museum gelegt
Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Wolfgang Niersbach, hat jetzt, gemeinsam mit dem Liga-Präsident Reinhard Rauball und der Nordrhein-westfälischen Sportministerin Ute Schäfer, in einer Feierstunde den offiziellen Grundstein für das deutsche Fußball-Museum in Dortmund gelegt. Bis 2014 soll die 36 Millionen teure Ausstellungshalle fertig sein. Der DFB hatte sich nach der Weltmeisterschaft 2006 dazu entschlossen, den übrig gebliebenen Gewinn der WM in ein Fußball-Museum zu investieren. Bei der Standortfrage konnte sich der Platz am Dortmunder Hauptbahnhof gegen die Bewerbungen von Köln, Oberhausen und Gelsenkirchen durchsetzen. Bezahlt wird das zukünftig größte Fußball-Museum Deutschlands vom Fußballverband Nordrhein-Westfalen, durch den DFB-Zuschuss des WM-Gewinns, in Höhe von 17,5 Millionen Euro und das Land Nordrhein-Westfalen, dass 18,5 Millionen Euro dazugegeben hat. Die Stadt Dortmund stellt kostenlos das Grundstück für die Dauerausstellung zur Verfügung. Schon von Außen wird durch die mit sechseckigen Feldern versehene Fassade das Fußballthema transportiert. Innen können Besucher auf zwei Etagen alles über die Geschichte, die sozialen und gesellschaftlichen Aspekte des Fußballs erfahren.
