Erster Sieg für die Arminia

Nach elf Niederlagen gelang Arminia endlich der erste Sieg in dieser Saison. Mit 1:0 gegen Offenbach konnte die Mannschaft den schlechten Saisonstart überwinden. Doch aufgrund der bisherigen Misserfolge, ist der Verbleib des Trainers Stefan Krämer noch ungewiss, obwohl sich die Mannschaft und ihr Kapitän, Markus Schuler, für ihn aussprachen. Sie hoffen aber, dass die Vereinsleitung ihrer Empfehlung folgt und Krämer als Trainer der Mannschaft behält. Trotz der Freude über den Sieg bleiben die Erwartungen vorerst klein. Sportchef Samir Arabi erklärt im Hinblick auf die vergangene Partie: „Das war ein sehr ordentliches Spiel, nun müssen wir aber nachlegen“. Auch Krämer weiß, dass die Mannschaft noch ganz am Anfang steht. „Wir brauchen weiter gute Ergebnisse“, mahnt er, trotz seiner Zufriedenheit mit dem Spiel gegen Offenbach. Er ist sicher, dass die Mannschaft dafür auch bereit ist. Krämer: „Neben dem Resultat passte das gesamte Auftreten des Teams.“

Darmstadt wehrt sich gegen Randalierer

Der Club Darmstadt 98 wurde jetzt vom DFB-Sportgericht für die Randale während des Heimspiels gegen die Kickers Offenbach zur Zahlung einer Geldstrafe verurteilt. 5.500 Euro muss der Damstädter Fußballclub zahlen. Das allerdings will der Verein nicht hinnehmen. Wie Rüdiger Fritsch, der Vizepräsident von Darmstadt 98 jetzt bekannt gab, soll die Strafe von den tatsächlichen Verursachern getragen werden. „Nach neuestem Urteil des Landgerichts Düsseldorf haftet ein erkannter Unruhestifter, selbst wenn er nur ein kleiner Teil eines großen Ganzen war, für den gesamten Schaden. Dieser kann auch, wie vorliegend, in einer Verbandsstrafe liegen“, erklärt Fritsch. Das bedeutet, dass alle vom Verein identifizierten Randalierer den Gesamtschaden ersetzen werden müssen. „Damit werden wir unsere zahlreichen friedlichen Fans schützen“, erklärt der Vizepräsident die geplante, harte Vorgehensweise des Vereins. Bereits jetzt liegt eine entsprechende Anklage für randalierende Fans vor, die bei einem früheren Auswärtsspiel gegen die Stadionregeln verstoßen haben, was zu Strafzahlungen für den Verein führte. Dieses Geld und alle weiteren Geldstrafen, wird sich der Verein zukünftig von den Verursachern zurück holen.

SV Sandhausen auf Platz vier

Der SV Sandhausen kann nach dem Sieg über Erfurt endlich den Sprung auf Platz vier feiern. „Wenn die Ergebnisse stimmen, ist die Stimmung gut“, bestätigte der Sandhausener Flügelflitzer Roberto Pinto. „Das letzte Jahr war schwierig, aber wir haben viel daraus gelernt.“, freute sich auch Mittelfeldmann David Ulm. Vor genau einem Jahr hatte der SV Sandhausen nur halb soviel Punkte, wie jetzt. Doch inzwischen hat sich die Mannschaft eingespielt, was sich durch ein besseres, harmonischeres Zusammenspiel bemerkbar macht. Wie kurzlebig eine Erfolgssträhne sein kann, ist der Mannschaft aus Sandhausen allerdings bewusst. „Immer den Ball flach halten und weiter arbeiten, nur so hat man Erfolg“, weiß Ulm.

Jena behält Weber

„Wir wollten mit einem Sieg an Babelsberg vorbeiziehen, stattdessen haben wir uns nun unten festgesetzt“, kommentierte der Kapitän des Jenaer Fußballverein, Alexander Maul, das vergangene Spiel gegen den SV Babelsberg, in dem Jena mit 1:2 eine Heimniederlage hinnehmen musste. Vor allem die Qualität des Spiels enttäuschte Fans und Vereinsleitung. „Die Meute war so schlecht wie in den letzten vier Jahren nicht“, kritisierte der Aufsichtsratschef, Dr. Reinhardt Tölpel. „Solche Niederlagen haben nichts mit nicht gegebenen Elfmetern oder Pech zu tun. Diese Mannschaft ist saft- und kraftlos, spielt ständig andere Systeme.“ Zwar äußerte sich der Präsident des Jenaer Vereins, Rainer Zipfel, öffentlich nicht über das Spiel, doch auf der letzten Vereinssitzung vor zwei Tagen war die der Verbleib des Trainers Heiko Weber, ein wichtiger Tagesordnungspunkt. Wider Erwarten gelang es Weber das Gremium von seinem Konzept zu überzeugen. Er versprach, bis zur Winterpause noch 24 Punkte mit der Mannschaft zu holen. Bisher kommt der FC Jena nur auf neun Punkte und steht damit auf dem drittletzten Platz.