Auch Offenbach schafft die Sensation

Es waren lediglich noch zwei Vertreter der dritten Liga, die im DFB-Pokal antreten durften. Beide Mannschaften hatten schwere Aufgaben zu bewältigen. Die TuS Koblenz empfing den Tabellenführer der zweiten Liga und siegte sensationell mit 2:1. Am Mittwochabend war Borussia Dortmund zu Gast am Bieberer Berg in Offenbach. Der Tabellenzweite spielte zwar wiederum tollen Offensivfußball, jedoch schaffte es die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp nicht ins Tor zu treffen. Chancen waren genügend da, aber Offenbach hielt dagegen und hatte selbst auch die Chance auf den Führungstreffer. So stand es nach 90 Minuten 0:0 und das Spiel ging in die Verlängerung. Auch in der Zusatz-Spielzeit gelang es beiden Mannschaften nicht ein Tor zu erzielen. Im Pokal muss es einen Sieger geben und somit ging es ins Elfmeterschießen. Bereits der erste Versuch für Offenbach vom Elfmeterpunkt scheiterte. Weidenfeller hielt den Ball von Haas, jedoch auch Barrios verschoss auf Dortmunder Seite seinen Elfmeter. Beim Stande von 3:2 für Offenbach, hielt Offenbachs Torhüter Wulnikowski gegen Lewandowski. Den entscheidenden letzten Elfmeter verwandelte der Bosnier Sead Mehic.

Somit sind beide Drittligisten im Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Eine tolle Leistung!

Koblenz schafft die Sensation

„Der Pokal schreibt seine eigenen Gesetze“ – das durfte in der zweiten DFB-Pokalrunde jetzt auch die TuS Koblenz erfahren. Gegen den Gast aus Berlin konnten die Spieler von Trainer Petrik Sander mit 2:1 gewinnen.

Star des Abends war dabei der noch vor einiger Zeit in der Bezirksliga kickende Michael Stahl, der mit einem wahnsinnigen Schuss aus 58 Metern ins Tor traf. Herthas Torwart Marco Sejna konnte nur noch dem Ball hinterher schauen. Die Berliner kamen jedoch zurück ins Spiel und konnten mit einem Foulelfmeter in der 71. Minute durch Marcus Steegmann ausgleichen.

Der viel zitierte Pokal-Spruch ließ dennoch an diesem Abend nicht auf sich warten, denn kurz vor Schluss erzielte Adrian Ramos den verdienten Siegtreffer. Hertha BSC konnte im gesamten Spiel nie richtig überzeugen und schwächte sich zudem in der 80. Spielminute durch eine dumme Aktion von Raffael, der in einem Zweikampf mit Pospischil nachtrat und umgehend von Schiedsrichter Christian Bandurski die rote Karte sah.

Für Koblenz ist das Erreichen des Achtelfinales des DFB-Pokal ein großer Erfolg, die Hertha musste die erste Niederlage der Saison einstecken.

Am Abend wollen es die Kickers aus Offenbach den Koblenzern nachmachen. Zu Gast am Bieberer Berg wird der Tabellenzweite der ersten Bundesliga, Borussia Dortmund, sein.

DFB-Pokal: Koblenz und Offenbach halten die Stange

Wenn am heutigen Dienstag und am Mittwoch die Spiele der zweiten DFB-Pokal-Runde angepfiffen werden, dann können sich die meisten Drittliga-Teams das ganze vom Sofa aus ansehen. Lediglich die Teams aus Koblenz und Offenbach sind noch im DFB-Pokal vertreten. Um leichte Aufgaben handelt es sich dabei gewiss nicht. Während das Team von Trainer Petrik Sander gegen den starken Zweitligisten und Bundesliga-Absteiger Hertha BSC ran muss, empfangen die Kickers von Trainer Wolfgang Wolf Borussia Dortmund.

Koblenz ist nach zuletzt vier Niederlagen aus fünf Spielen auf den zehnten Tabellenplatz abgerutscht. Der Tabellenführer aus Offenbach ist mit nur einer einzigen Niederlage gegen Erfurt mit 32 Punkten das beste Team der Liga. Zehn Siege aus 13 Spielen – eine tolle Ausbeute für die Kickers. Dieser Lauf soll sich auch im DFB-Pokal fortsetzen. Mit Dortmund kommt ein zur Zeit sehr gut aufgelegtes Team. Das Last-Minute-Tor gegen Hoffenheim wird dabei noch mehr Auftrieb geben. Die Offenbacher werden gewarnt sein. Am Mittwoch Abend zeigt sich, ob die 3. Runde des Pokals weiter mit einer Drittliga-Mannschaft fortgesetzt wird.

Wiesbaden verlängert Vertrag mit Trainer Lettieri

Das Trainer Gino Lettieri den damals erfolglosen Hans Werner Moser ablöste, hat sich für den SV Wehen Wiesbaden bezahlt gemacht. Bereits acht Monate später liegt „seine“ Mannschaft auf Platz drei in der dritten Liga und nur zwei Punkte trennen sie vom ersten Platz. Ein beachtlicher Leistungsanstieg, der jetzt auch von seinem Arbeitgeber honoriert wird. Der Geschäftsführer des Vereins, Wolfgang Gräf bot Lettieri eine Vertragsverlängerung um zwei Jahre an, die der Trainer gern annahm: „Ich habe kein Problem damit, zwei oder zehn Jahre irgendwo zu bleiben. Wenn ich sehe, dass es vorangeht“. Und danach sieht es für die Wiesbadener derzeit aus.