WM: Jetzt sind wir mal wieder dran…

Halbfinale! Mal wieder…

Nach dem 2. Platz zur vorletzten WM, den 3. Platz bei der WM im eigenen Land und dem 2. Platz zur EM 2008 sind wir jetzt mal wieder reif – reif für Titel!

Einen Unterschied gibt es trotzdem. Dieser Weg ins Finale ist der schwerste seit vielen Jahrzehnten und unsere Mannschaft wächst mit dieser Aufgabe stetig. Nach dem 4:1 gegen England und der 4:0 Sensation gegen Diegos Argentinien sind wir offiziell die Favoriten auf den Titel. Spanien, unser Halbfinalgegner, weiß dies alles und wird uns mit allerhöchsten Respekt begegnen. Wenn wir aber genauso konzentriert und selbstbewusst ins Match einsteigen, wird es sehr schwer werden die Deutschen Mannschaft zu schlagen. Es erwartet uns ein heißer Tanz…

Minuspunkt: Müller darf nicht spielen. Pluspunkt: Es hätte mit den Gelb-Sperren auch bedeutend schlimmer werden können. 😉

Morgen zählt es! Auf ins Finale!!!

Update:

Sch***… 🙁

Es hat nicht sollen sein… Die Deutsche Mannschaft hatte sicher den schwersten Weg und mit Spanien haben wir diesmal unseren Meister gefunden. Den Kopf muss man deswegen aber nicht hängen lassen, da der Fußball unserer Mannschaft teilweise der beste der ganzen WM war. Wir sollten auch nicht vergessen, dass es noch das kleine Finale gibt. Dort soll sich die Mannschaft nochmal richtig verabschieden! Als offensivstärkste Mannschaft der WM und vllt mit einigen Rekordspielern. 🙂

Auf gehts Jungs! Auch ohne Pott habt ihr eine geile WM gespielt.

Update 2:

Leider musste Bundestrainer Joachim Löw, den durch die gelbe Karte gesperrten Thomas Müller für das Spiel Deutschland gegen Spanien ersetzen. Löw setzte Kroos und Trochowski für Müller ein. Glücklicherweise hatten sich Sami Khedira, Arne Friedrich und Cacau, rechtzeitig von ihren Verletzungen erholt, um im heutigen Spiel fit zu sein. Gereicht hat es leider nicht. Fast ein wenig phlegmatisch ging es in der ersten Halbzeit zu. Die beste Torchance hatte die deutsche Mannschaft erst kurz vor Ende der Halbzeit. Im Gegensatz dazu schafften es die Spanier lange nicht, ihre vielen Torchancen auch zu verwandeln. Erst in der 72. Minute gelang Spanien mit einem Kopfball das verdiente 1:0 gegen Deutschland. Trotz stärkstem Körpereinsatz in den letzten 21 Minuten, war es den deutschen Spielern unmöglich, das Spiel noch zu wenden. Es blieb beim 1:0 für Spanien. Mannschaftskapitän Phillip Lahm, war nach dem Spiel sichtlich bewegt: „Wir haben uns viel vorgenommen und es ist uns nicht gelungen.“ Damit ist die spanische Mannschaft erstmals im Finale einer WM. Deutschland spielt noch gegen Urugay um Platz drei.

Deutschland vor dem Viertelfinale

Deutschland bereitet sich auf ein heißes Fußball-Wochenende vor. Besonders für das Samstag-Spiel, Deutschland gegen Argentinien, wird ein großer Andrang auf den Straßen und Plätzen erwartet. Die größte Fanmeile in Berlin plant für diesen Tag zwischen 300.000 und 400.000 Besucher ein – und das bei prognostizierten 28°-37° Celsius. In ganz Deutschland werden rund 1200 Helfer den Event absichern. Krankenhäuser und Rettungsdienste bereiten sich auf eine höhere Patientenzahl vor. Auch mobile Unfallhilfestellen werden an den großen Treffpunkten aufgebaut. Vor allem mit Hitzeschlägen und Kreislaufproblemen rechnen die Einsatzkräfte verstärkt. Berlin geht noch einen Schritt weiter und senkt, wegen der hohen Hitze, die Preise für alkoholfreie Getränke, die an der Fanmeile verkauft werden. Zusätzlich werden kühlende Wasserduschen installiert.

Jetzt muss nur noch Jögis Elf positive Hitze ins Spiel gegen Argentinien bringen. 🙂

Vuvuzela Fieber – Vuvuzela Hass

„Vuvuzela“ hat gute Chancen, zum Schimpfwort des Jahres 2010 gewählt zu werden. Das Getröte ist den Meisten recht lästig. Besonders die Fernsehzuschauer klagen über das ständige Hintergrundgeräusch während der Spiele. Aber das betrifft natürlich nur Diejenigen, welche nicht selber fröhlich in die Tube blasen. Und das sind mittlerweile Millionen. Was seit Beginn der WM für Ärger und Beschwerden sorgt, lässt die Hersteller der Vuvuzelas jubeln. Fast 90 Prozent, aller in Südafrika eingesetzten Tröten, werden in China produziert. Und noch immer werden täglich neue Lieferungen für Südafrika raus geschickt. Die Produktion läuft auf Hochtouren. Überstunden, um die wachsenden Nachfrage zu befriedigen, sind in den chinesischen Fabriken Normalität. Bereits über eine Million Vuvuzelas wurden in diesem Jahr, vor allem an Südafrika, verkauft.

Einem Düsseldorfer Unterhmen, dass die Vermarktungs-und Produktionsrechte für Vuvuzelas für die gesamte EU erworben hatte, kann sich ebenfalls über eine große Absatzsteigerung freuen.

Grandioser Auftaktsieg der Deutschen gegen Australien

Nach nunmehr acht Spielen der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika klingen Stunden nach dem letzten Spiel immer noch die trötenden Bienenschwärme, genannt Vuvuzelas, in den Ohren. Die deutschen Spieler hat das jedoch nicht gestört bei ihrem Auftaktspiel gegen die Aussies. Mit 4:0 besiegte die deutsche Elf Australien durch Tore von Podolski, Klose, Müller und Cacau.

Das erste Spiel ist immer am schwierigsten, weiß man noch nicht wo genau man mit seinen Fähigkeiten und seiner Form steht. Die sonst so defensiv starken Australier konnten am Sonntagabend jedoch in keinster Weise überzeugen. Demgegenüber spielten die Deutschen frei auf und kamen mit immer wieder sehenswerten Spielzügen gefährlich vor das Tor der Australier. Herausragend spielten dabei Mezut Ösil und Thomas Müller, die immer wieder gefährliche Pässe spielten und Tore vorbereiteten. Gerade das 1:0 durch Podolski wurde von Müller weltmeisterlich Vorbereitet als dieser in den Rücken der Abwehr spielte.

Auch der Bundesträiner Joachim Löw war nach dem Spiel von seiner Mannschaft angetan: „Es hat Spaß gemacht, der Mannschaft in vielen Situationen zuzuschauen.„. Löw hatte sich gegen einen Einsatz von Piotr Trochowski entschieden und den 20 Jahre jungen Thomas Müller eingesetzt, den vor gut einem Jahr noch fast niemand in Deutschland kannte. Müller krönte eine tolle Saison bei Bayern München mit einem klasse Spiel in seinem ersten WM-Auftritt. Der Altersdurchschnitt lag bei der deutschen Mannschaft so hoch wie selten zuvor – 22,5 Jahre jung gegen die im Schnitt 30,7 Jahre alten Australier.

Im nächsten Match am Freitag Mittag gegen Serbien im Nelson-Mandela-Bay-Stadion in Port Elizabeth kann die Nationalmannschaft den Einzug ins Achtelfinale perfekt machen. Die Serben unterlagen Ghana mit 0:1 und müssen gewinnen, um nicht frühzeitig nach Hause fahren zu müssen.