Fußball-Dauerkarten dürfen nicht in Auktionen verkauft werden

Fußball-Vereine dürfen den Käufern Dauerkarten verweigern, wenn dieser trotz entsprechender Klausel in den Ticket-Geschäftsbedingungen diese in Auktionshäusern verkauft, das entschied das Landgericht Mainz im Urteil vom 20.06.2007 mit dem Aktenzeichen 3 S 220/06.

Die Begründung des Landgerichts liegt in den Sicherheitsinteressen des Vereins. Verkauft der Dauerkarten-Käufer seine Karten im Internet, so ist eine Identifizierung des Inhabers nicht mehr möglich. Jeder, auch Besucher eines Spiels, die beispielsweise als Randalierer bekannt sind, können nicht mehr ausgeschlossen werden.

In dem beurteilten Fall hatte ein Dauerkarten-Käufer von Mainz 05 vier Karten bestellt und diese bei ebay versteigert. Der Verein schloss den Betroffenen daraufhin vom weiteren Kauf der Dauerkarten aus, der Käufer klagte dagegen vergeblich.

Erstes öffentliches Training in Südafrika

Mit dem ersten Super-Airbus A380 der deutschen Lufthansa wurde die Deutsche Nationalmannschaft stilvoll nach Südafrika geflogen. Bereits zehn Stunden nach ihrer Ankunft absolvierten sie das erste öffentliche Training. Dem Bundestrainer ist bei dieser Weltmeisterschaft nicht nur die Qualität des Spiels wichtig, sondern auch, dass unsere Mannschaft einen guten Eindruck bei seinen Gastgebern hinterlässt: „Wir werden das Turnier positiv angehen. Und wir werden ein guter Botschafter für unser Land sein mit unserem Auftreten. Das kann ich versprechen„. Bei ihrer Ankunft war die deutsche Mannschaft begeistert empfangen wurden. Das macht natürlich nicht nur stolz, es verpflichtet auch, sich dessen würdig zu erweisen. Am Sonntag zum WM-Auftakt tritt die deutsche Mannschaft gegen Australien an. Dann können sie beweisen, dass sie trotz der vielen Ausfälle, auch ein würdiger Gegner sind.

Wer noch nicht getippt hat, sollte nun bei unserem WM-Tippspiel einsteigen.

Verletzte bei Massenpanik in Südafrika

Fünf Tage vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Johannisburg, kam es bei einem Testspiel zu einer Massenpanik, bei der mehrere Menschen verletzt wurden. Nach Polizeiangaben versuchten Fans erfolgreich, bei einem Freundschaftspiel zwischen Nigeria und Nordkorea, die geschlossenen Tore des Stadions zu durchbrechen. Dabei wurden zehn Menschen verletzt, darunter auch ein Polizist und mindestens ein Kind. Genauere Angaben konnten noch nicht gemacht werden. Das Spiel musste kurzzeitig unterbrochen werden. Grund für die Stürmung des Tores waren gefälschte Eintrittskarten die, obwohl der Eintritt frei war, vor dem Stadion verkauft worden waren. Dadurch fühlten sich viele Fans betrogen und befürchteten, ohne Karte nicht mehr, wie ursprünglich versprochen, ins Stadion gelassen zu werden. Erschwerend kam hinzu, dass die Beamten nicht mit dem großen Andrang auf das Freundschaftsspiel gerechnet und die Tore zu früh geschlossen hatten.