Mit einer Sperre für vier Meisterschaftsspiele wurde jetzt Velimir Jovanovic vom FC Carl Zeiss Jena belegt. Der Stürmer bekam im Spiel gegen den SV Sandershausen wegen eines Fouls an Spieler Daniel Ischdonat die Rote Karte. Jovanovic ist eine „Leihgabe“ vom FC Energie Cottbus. Dies ist der erste Platzverweis des 24-Jährigen, der seit dem zweiten Spieltag in jedem Spiel für den FC Carl Zeiss Jena antrat. Wen den Trainer jetzt in den nächsten vier Spielen an seiner statt einsetzen will, wurde noch nicht bekannt gegeben.
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Regensburg verteidigt Tabellenführung
Trotz der ersten Niederlande dieser Saison am 9. Spieltag mit 1:2 gegen Sandershausen, bleibt der Verein Jahn Regensburg Tabellenführer der 3. Liga. Der 1. FC Saarbrücken konnte sich mit seinem überragenden Sieg von 4:0 gegen Darmstadt 98 auf den zweiten Platz in der Tabelle verbessern. Mit 17 Punkten fehlt ihnen nur ein Punkt für einen Gleichstand mit dem Tabellenführer Regensburg. Motivierend für die Mannschaft ist sicherlich auch, dass sie inzwischen die einzige Mannschaft sind, die während dieser Saison noch keine Niederlage hinnehmen mussten. Mit 16 Punkten rückten die Münsteraner auf den dritten Rang, nachdem sie mit 1:0 einen Heimsieg gegen den VfR Aachen erzielten. Weniger erfolgreich war dagegen Arminia Bielefeld. Trotz einer Führung mit 2 Toren endete ihr Spiel gegen Wacker Burghausen mit einem Gleichstand 2:2, so dass Bielefeld noch immer auf Platz 18 und damit auf einem Abstiegsplatz verweilt.
Kapitän des FC Chemnitz zusammengebrochen + UPDATE
Unerwartet ist der Kapitän des Chemnitzer FC am Donnerstag während des Morgentrainings zusammengebrochen. Derzeit steht er unter Beobachtung in einer Klinik. Was dem 33-Jährigen fehlt, wurde bisher noch nicht bekannt gegeben. „Meine Jungs und ich – wir sind geschockt. Wir hoffen das Beste für den Andreas“, sagt Trainer Gerd Schädlich in einem Interview nach dem Training. Andreas Richter, der vorher beim TuS Koblenz lief, ist seit zwei Jahren Spieler in der Chemnitzer Mannschaft. 72 mal wurde er in der Zeit aufgestellt und erzielte dabei 23 Tore. „Wir warten jetzt auf eine Rückmeldung aus dem Krankenhaus“, sagte Vereinssprecher Sven-Uwe Kühn und hofft, dass diese keine längeren Ausfälle des Kapitäns beinhaltet.
UPDATE:
Chemnitzer Kapitän erlitt Herzinfarkt
Am vergangenen Donnerstag war der Kapitän der Fußballmannschaft Chemnitz, Andreas Richter, während eines Trainingslaufes zusammengebrochen. Inzwischen mussten die Ärzte als Ursache einen Herzinfarkt diagnostizieren. Laut Angabe des Krankenhauses indem Andreas Richter behandelt wird, muss er „intensivmedizinisch therapiert“ werden. Die Mannschaft hatte auf einen leichten Schwächeanfall ihres Kapitäns gehofft. Anzeichen für einen Infarkt hatte es in der Vergangenheit nicht gegeben. Nach einem Herzanfall ist es allerdings unwahrscheinlich, dass der engagierte Mittelfeldspieler weiterhin professionell Fußball spielen darf. „Mannschaftskollegen und Trainer, alle Vereinsmitglieder und die Fans des Chemnitzer FC sind in Gedanken bei Andreas Richter und seiner Familie und wünschen ihm eine schnelle Genesung“, schrieb der CFC auf seiner Vereinswebseite. Andreas Richter spielte für TuS Koblenz und Rot-Weiß Erfurt, bevor er 2009 zur Chemnitzer Mannschaft wechselte.
Werden mächtig unter Druck
Auch nach sieben Spielen kann Werder Bremen noch keinen Sieg vorweisen. Gerade mal zwei Punkte konnte die Mannschaft bisher für sich verbuchen. Als Hoffnungsträger gilt derzeit vor allem der 18-jährige Spieler Tom Trybull. Der junge Mittelfeldspieler wechselte erst kurz vor Saisonbeginn von Hansa Rostock zum Verein Bremen – eine Entscheidung, die der Verein nicht bereut. Problemlos wechselte Trybull bei den 2 vergangenen Spielen vom Mittelfeld zur Innenverteidigung. Trybull: „Kein Problem für mich, ich spiele dort, wo der Trainer mich aufstellt.“ Coach Thomas Wolter ist mit ihm zufrieden und sieht noch Potential. Wolter: „Tom macht seine Sache gut, muss aber noch in puncto körperliche Fitness zulegen“. Allzu schlecht ist seine Form allerdings nicht, wie seine Bewertung als einer der fünf Besten, mit einem Notendurchschnitt von 2,42 zeigt. Trybull ist zuversichtlich, dass die Mannschaft das Tief bald überwunden hat: „Wir kommen unten wieder raus, wir brauchen einfach nur mal ein Erfolgserlebnis“.
