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Unser Blick auf Regensburg

Der Verein Jahn Regensburg hat in den vergangenen fünf Spielen nicht gerade glänzen können. Vier mal unentschieden und eine Niederlage ist nicht das, was sich die Mannschaft und der Verein erhofft hatten. Die Mannschaft hat viele möglich Punkte verschenkt. Trainer Markus Weinzierl weiß das. Er vermutet: „dass wir uns vielleicht zu großen Druck auferlegt haben“. Er will versuchen mit den Spielern wieder die Leichtigkeit zu erreichen,„die wir anfangs besaßen“. Ob das gelingt, dass können die Spieler bereits bei den nächsten Heimspielen gegen den VfB Stuttgart II und die TuS Koblenz zeigen. Motiviert genug sind die Spieler. Und auch die Organisatoren tragen ihren Teil dazu bei, dass sie sich voll aufs Spiel konzentrieren können. Geschäftsführer Franz Gerber freute sich bekannt geben zu können, dass der Verein nicht nur für die nächsten zwei Jahre finanziell abgesichert ist, sondern auch die Finanzierung des Stadionneubaus geregelt werden konnte.

Auch Unterhaching droht die Insolvenz

Auch dem SpVgg Unterhaching droht jetzt das Ende als Profiverein. 2,3 Millionen Euro Schulden muss der Klub bis zum Ende des Monats aufbringen. Gelingt das nicht, ist die Anmeldung der Insolvenz unumgänglich. In diese missliche Lage gerieten die Unterhachinger, da eine versprochene Spende in Höhe von 2 Millionen Euro nie ankam. Schuld ist der angebliche Geldgeber Franco Leves, der bereits mehrfach durch versprochene Spenden auffiel, die dann nie gezahlt wurden. Allerdings müssen sich die Verantwortlichen schon die Frage gefallen lassen, warum der Verein Geld ausgegeben hat, dass noch nicht auf dem Konto war. Präsident Engelbert Kupka: „Für das Präsidium und mich ist das die bitterste Stunde. Wir haben den Verein immer mit viel Herzblut getragen. In der dritten Liga kann man nur mit einem großen Sponsor überleben“. Noch immer sucht der Verein händeringend nach Sponsoren, um die Auflagen des DFB vielleicht doch noch erfüllen zu können.

Carl Zeiss Jena und die Trainersuche + UPDATE

Der ehemalige Cheftrainer Jenas, Lothar Kurbjuweit, der jetzt als Sportdirektor des Vereins tätig ist, wird Gerüchten zufolge als möglicher Ersatztrainer gehandelt. Seit Ex-Trainer Jürgen Raab die Mannschaft von Carl Zeiss Jena verlassen hat, wurde noch kein Ersatz für ihn gefunden. Gegen den Sechstligist Wismut Gera konnten sich die Jenaer zwar im Landespokalspiel mit 5:4 durchsetzen, doch es war knapp. Erst beim Elfmeterschießen gelang es ihnen, das Spiel für sich zu entscheiden. Kurbjuweit, der das Spiel verfolgte, war nur mäßig begeistert: „Wir haben vieles richtig gemacht, aber nichts gut“, konstatierte er. Gestern tagte die Trainingsfindungskommission, die sich über die Neubesetzung des Trainerpostens einigen muss. Zur Wahl stehen Frank Leicht, Christian Wück, Steffen Menze, Christian Hock, Thomas Gerstner und Wolfgang Frank. Eine Entscheidung konnte bisher noch nicht getroffen werden. Bis es so weit ist, wäre es sicher nicht verkehrt, wenn Lothar Kurbjuweit einspringt, auch wenn es bereits 21 Jahre her ist, dass er das letzte Mal eine Mannschaft trainierte.

Trainer gefunden – Wolfgang Frank übernimmt

Carl Zeiss Jena hat nun doch kurzfristig einen Nachfolger für den glücklosen Trainer Jürgen Raab gefunden. Der 59-jährige Wolfgang Frank, wird ab sofort die Mannschaft trainieren. Aufgrund der schlechten Erfahrungen der Vergangenheit, hat der Verein allerdings erst einmal einen befristeten Vertrag bis zum 30. Juni nächsten Jahres vereinbart. Wolfgang Frank trainierte zuletzt SV Wehen Wiesbaden. Jenas Präsident Hartmut Beyer ist zufrieden mit der Wahl des Couch: „Wir haben in den vergangenen Tagen sehr viele und intensive Gespräche geführt. Für Wolfgang Frank sprechen eindeutig seine Fachkenntnisse über die 3. Liga und sein Erfahrungsschatz. Wir glauben, dass er der richtige Mann ist, um unsere aktuelle sportliche Situation zu meistern und die Mannschaft zu entwickeln“.

Wolfgang Frank ist der neue Trainer von Carl Zeiss Jena. Von ihm wird erwartet, dass er den Abstieg von Jena verhindert. Die Erfahrung dafür hat er. Als Trainer arbeitete er schon für Duisburg, Unterhaching, Offenbach, Wien und Mainz. Was ihn als Trainer nach Jena zog war vor allem die Herausforderung: „Das Problem ist immer das gleiche. Eine Mannschaft, die im Tabellenkeller steht, ist oft nicht intakt. Das merkt man am Verhalten auf dem Platz, aber auch generell an der Einstellung. Die Stimmung ist schlecht. Aber ich will die Mannschaft wieder auf ein Niveau bringen, mit dem sich die Fans identifizieren können.“ Zuerst einmal muss er wieder eine klare Ordnung in die Mannschaft bringen und schrittweise eine Struktur auf dem Platz herstellen, die als Grundlage für langfristigen Erfolg notwendig ist. Das braucht Zeit und vor allem die Mitarbeit der einzelnen Spieler. Doch Wolfgang Frank ist sicher, dass seine neue Mannschaft das Potential dafür hat.

Carl Zeiss Jena entlässt Trainer Raab

Der Saisonstart von Carl Zeiss Jena war tatsächlich nicht berauschend. Innerhalb der letzten acht Spiele gewannen die Thüringer nur zwei Punkte und rutschten in der Tabellenwertung auf Platz 18. Die Geduld des Vorstands ist aufgebraucht und so entliesen sie Trainer Jürgen Raab fristlos. Einen Nachfolger für den glücklosen Raab gibt es noch nicht. Vorerst soll Co-Trainer Mark Zimmermann das Training zusammen mit dem Sportdirektor Lothar Kurbjuweit leiten. Vereinspräsident Hartmut Beyer erklärt den Trainerwechsel als „unumgänglich, um die schwierige Situation zu meistern“: „Wir haben als Präsidium völlig ergebnisoffen und unvoreingenommen die letzten Tage genutzt, um uns ein umfassendes Bild sowohl von der sportlichen als auch der mannschaftsinternen Situation zu machen“. Allerdings hatte Carl Zeiss Jena in den vergangenen Jahren einen extrem hohen Verbrauch an Trainern was darauf schließen lässt, dass nicht allein in dieser Personalentscheidung das Problem der Mannschaft liegen dürfte.