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Offenbach und Rostock führen die Tabelle an

Auch am 10. Spieltag der 3. Liga bleibt Kickers Offenbach das beste Team. Mit einem 1:0-Sieg bei der TuS Koblenz sicherten sich die Offenbacher mit nunmehr 25 Punkten von 30 möglichen Platz eins. In der 31. Spielminute traf Steffen Haas zur Führung, die dann auch das Endergebnis bedeutete.

Am Sonntag legte Hansa Rostock gegen Eintracht Braunschweig nach. Als alle Beteiligten sich schon mit einem 1:1-Unentschieden zufrieden gaben, traf doch noch Schyrba in der Nachspielzeit zum 2:1-Sieg. Zuvor hatte Kumbela die Gäste aus Braunschweig in Führung gebracht. Kurze Zeit später konnte Wiemann mit einem Foulelfmeter ausgleichen. Die 13.000 Zuschauer in der DKB-Arena freuten sich nach dem Spiel über den siebten Saisonsieg mit jetzt 22 Punkten und Platz zwei. Braunschweig fiel auf den fünften Platz zurück.

Auf dem dritten Platz befinden sich nun die Wiesbadener nachdem der SV mit 2:0 gegen Sandhausen gewinnen konnte. Jahn Regensburg kam zu Hause nicht über ein 2:2 gegen Saarbrücken hinaus und muss somit Platz vier einnehmen. Dynamo Dresden kletterte nach dem 1:0-Auswärtssieg gegen Ahlen auf Platz sechs hoch.

Düster sieht es hingegen für die Reserve von Bayern München aus. Zum Abschluss den zehnten Spieltages gab es lediglich einen Punkt im Spiel gegen die Reserve vom VfB Stuttgart. Am Ende hieß es 1:1 unentschieden.

Augenthaler will bei Unterhaching bleiben

Weltmeister Klaus Augenthaler, würde seinen Vertrag beim Fußball-Drittligisten SpVgg Unterhaching gern verlängern. Dieser sollte eigentlich 2011 auslaufen. Aber Klaus Augenthaler arbeitet gern als Trainer mit der Unterhachinger Mannschaft: „Es gibt einen Zwei-Jahres-Plan und ich sehe, dass sich der Verein sehr bemüht. Deshalb habe in den letzten Wochen zwei, drei Angebote aus dem Ausland abgelehnt. Mit dem Team macht es Spaß und wenn sich nichts Grundlegendes ändert, bin ich gerne bereit weiter mit zu helfen“. Der 52-jährige trainiert die Ex-Bundesligisten seit dem 23. März und konnte bisher einen weiteren Abstieg verhindern. Sein Wunsch ist, die Mannschaft als Trainer wieder zurück in die 2. Bundesliga zu führen.

Der erste Trainer der 3. Liga muss gehen

Von vielen Experten wurde der SV Sandhausen als kommender Aufsteiger gehandelt. Der Saisonstart verlief jedoch alles andere als gut. Nach sieben Spielen liegt der SV mit nur sieben Punkten auf Platz 12 der Tabelle. Nach fünf sieglosen Spielen sah es am vergangenen, sechsten Spieltag zunächst nach Erholung aus als Dynamo Dresden deutlich mit 4:1 nach Hause geschickt wurde. Doch am Samstag gab es die Ernüchterung. Sandhausen musste sich Liga-Neuling Saarbrücken mit 3:1 geschlagen geben.

Der Verein zog nun die Konsequenzen aus dem missglückten Saisonstart und beurlaubte Trainer Frank Leicht mit sofortiger Wirkung. Der 38-Jährige wurde erst Anfang des Jahres mit dem Ziel Aufstieg in die zweite Bundesliga verpflichtet. Davon ist die Mannschaft derzeit jedoch weit entfernt. Ein Nachfolger steht schon bereit. Er wird auf einer Pressekonferenz am Mittag vorgestellt.

Update:

Als neuer Trainer des SV Sandhausen wurde der ehemalige Paderborner Trainer Pavel Dotchev vorgestellt. Nachdem Dotchev bei ZSKA Sofia vor knapp vier Wochen gekündigt hat, wartete er auf ein Angebot in Deutschland. Der 44-Jährige stieg 2005 mit dem SC Paderborn in die zweite Liga auf und hatte danach ein Engagement als Trainer bei Rot-Weiß Erfurt.

Jahn Regensburg gewinnt bei Carl Zeiss Jena

Der siebte Spieltag der laufenden dritten Bundesliga wurde mit dem Spiel FC Carl Zeiss Jena gegen Jahn Regensburg komplettiert. Die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl konnte sich am Ende mit 2:1 durchsetzen.

Bereits in der ersten Halbzeit konnte Regensburg mit 2:0 in Führung gehen. Das erste Tor erzielte der „Kleine“ Schweinsteiger, Tobias, mit einem Lupfer in der 27. Spielminute. Kurz zuvor hätte er bereits zur Führung treffen müssen, vergab jedoch aus aussichtsreicher Position. Regensburg bestimmte das Spiel in der ersten Halbzeit und so war es eine Frage der Zeit bis Mahmut Temür in der 40. Minute mit einem Sololauf zum 2:0 erhöhte. Jahns Torhüter Michael Hofmann sorgte mit einigen Paraden dafür, dass die Gastgeber nicht zum Anschluss kamen. So dauerte es dann bis zur 65. Minute ehe Christian Reimann nach einem Konter zum 1:2-Anschlusstreffer kam.

Der Treffer der Jenaer beflügelte die Mannschaft von Trainer Jürgen Raab – es folgten einige Möglichkeiten zum Ausgleich, jedoch wurde Jena nicht mehr belohnt. Kurz vor Schluss sah zudem Stefan Jarosch die Gelb-Rote Karte. Am Ende mussten die drei Punkte in den Koffer der Gäste gepackt werden. Jena ist nach der Niederlage auf Platz 14 und Jahn Regensburg konnte Platz fünf verteidigen.