Dynamo Dresden muss für längere Zeit auf den Offensivspieler Robert Koch verzichten. Während des Trainings am letzten Dienstag, zog sich Robert Koch einen knöchernen Abriss des Syndesmosebandes am rechten Sprunggelenk zu. Für drei Wochen muss Koch jetzt einen Spezialschuh tragen und jede Anstrengung vermeiden. Erst bei einer anschließenden Untersuchung können die Ärzte genauere Angaben darüber machen, wann der Spieler wieder einsatzfähig ist. Kurz zuvor hatte sich in seinem ersten Spiel für Dynamo der Neuzugang Dani Schahin einen Muskelbündelriss zugezogen. Auch auf Thomas Hübener, der sich noch von einer Fuß-Operation erholt und auf Christian Fiel, muss die Mannschaft krankheitsbedingt verzichten. Kein guter Start ins neue Jahr, für Dynamo Dresden.
Schahin fällt aus – Schock für Dynamo
Nicht nur mit seinem Treffer gegen den Tabellenführer Eintracht Braunschweig konnte der Neuzugang Schahin sein Team von Dynamo Dresden überzeugen. Umso größer ist der Schock darüber, dass der 21-Jährige jetzt für sechs Wochen pausieren muss. Durch einen schweren Tritt auf die Wade zog er sich während des Spiels einen Muskelbündelriss zu, der erst Tage später diagnostiziert wurde. Schahin: „Ich bin sehr traurig, schlimmer hätte es nicht kommen können. Im Spiel stand ich so unter Spannung, dass ich die Verletzung gar nicht richtig mitbekommen habe. Ich bin noch keine Woche hier, habe ein gutes erstes Spiel gemacht und bin jetzt für eine Ewigkeit rausgenommen. Das ist Horror, aber ich werde alles dafür tun, um so schnell wie möglich wieder fit zu werden.“ Auch Dynamo-Trainer Matthias Maucksch war betroffen. Schahin wurde an Dynamo Dresden vom Zweitligisten Greuther Fürth bis zum Saisonende ausgeliehen. Mauksch: „Traurig, traurig, traurig – Das ist ein Schock für uns. Wir haben für seine Position Alternativen im Kader, die nun die Chance haben, sich hervorzutun.“
Dresden leiht Schahin von Fürth aus
Dynamo Dresden hat sich, mit Genehmigung des DFB, vom SpVgg Greuther Fürth den Stürmer Dani Schahin ausgeliehen. Schahin, der noch für zwei Jahre beim Greuther Fürth unter Vertrag steht, soll bis zum Sommer die Dresdner Mannschaft verstärken. Schon vor zwei Tagen begann er das gemeinsame Training mit Dynamo. Der 21-Jährige Fußballer kam mit sechs Jahren aus der Ukraine und spielt seit seiner Jugend für verschiedene Vereine. Erfahrungen sammeln konnte er beim FSV Luckenwalde, Energie Cottbus und beim Hamburger SV, wo er in der A-Jugend aktiv war. Dani Schahin freute sich über seinen, wenn auch nur vorübergehenden Wechsel, zu Dynamo Dresden: “ Ich freue mich, dass es endlich geklappt hat. Dresden gehört nicht in die 3. Liga. Das ist mir schnell klar geworden, als ich mich über den Verein informiert habe. Ich will hier spielen, Tore machen und der Mannschaft weiterhelfen.“ Auch Geschäftsführer Volker Opitz ist sehr zufrieden: „Wir freuen uns, dass wir mit Dani Schahin einen weiteren vielversprechenden Wunschspieler von einem Wechsel nach Dresden überzeugen konnten und sind sicher, dass er uns sofort verstärken kann. Er hat für diesen Wechsel auf Gehalt verzichtet – das rechnen wir ihm hoch an und es sagt viel über seinen Charakter aus. Gleichzeitig zeigt es, dass er sich hier einiges vorgenommen hat.“ Nun hofft Schahin, dass er bereits am kommenden Samstag gegen Braunschweig sein Debüt geben kann.
Trainer Vollmer verlängert bei Hansa
Wie der Verein Hansa Rostock jetzt erfreut mitteilte, hat der Trainer Peter Vollmann bereits einen neuen Vertrag für die kommenden drei Jahre unterschrieben. Das die Vereinsleitung mit der Arbeit des Trainers sehr zufrieden ist, überrascht nicht. Nur vier Punkte trennen die Rostocker Mannschaft vom Tabellenführer Braunschweig. Die Freude über die Vertragsverlängerung ist aber durchaus gegenseitig. Peter Vollmer: „Ich habe hier in Rostock tolle Bedingungen und ein intaktes Umfeld. Die Vertragsverlängerung sehe ich als Vertrauensbeweis des Vereins und als Wertschätzung meiner Arbeit und der meiner Trainerkollegen.“ Für den Vorstandsvorsitzenden Bernd Hofmann ist der Trainer der Garant für den weiteren Erfolg: „Zusammen mit seinem Trainerteam und Stefan hat Peter im vergangenen Sommer unter schwierigen Bedingungen eine Mannschaft zusammengestellt, die unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen hat.“
