Koblenz und Dresden holen drei Punkte

Der fünfte Spieltag der dritten Liga begann mit den Partien des VfB Stuttgart gegen TuS Koblenz und Dynamo Dresden gegen Saarbrücken. Die Mannschaft von Trainer Petrik Sander, die in der ersten DFB-Pokalrunde am vergangenen Sonntag Zweitliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf besiegt hat, scheint langsam aber sicher in Form zu kommen. Am Freitagabend erreichte Koblenz in Stuttgart ein 2:1 und ist jetzt mit 8 Punkten schon auf Platz 6. Vor gerade einmal 615 Zuschauern im Gazi-Stadion auf der Waldau gingen die Gäste kurz vor der Pause mit 1:0 in Führung. Massimo Cannizzaro traf nach einem Freistoß von Stahl. Nach der Pause konnte Stefan Haben in der 55. Minute auf 2:0 erhöhen. Der Anschlusstreffer von Matthias Schwarz in der Nachspielzeit kam zu spät. Sven Schipplock sah zudem in der 89. Minute nach einem groben Foulspiel die Rote Karte. Die Reserve vom VfB liegt nun auf dem fünften Rang.

Im zweiten Spiel des Abends besiegte Dynamo Dresden den Gast aus Saarbrücken deutlich mit 3:0. In dem Spiel gab es insgesamt zehn gelbe Karten. Die Tore erzielten Robert Koch in der 35. Minute, Tim Kister in der 65. Minute und Marc Sand in der Nachspielzeit. Die Mannschaft von Trainer Matthias Maucksch liegt auf dem achten Platz, Saarbrücken auf Platz 13.

Am Samstag kommt es zum Spitzenspiel. Tabellenführer Kickers Offenbach empfängt den Zweitplatzierten Jahn Regensburg. Regensburg gewann wie Offenbach alle vier Saisonspiele und ließ kein Gegentor zu.

Augenthaler erhält drei neue Spieler

Der Saison-Start verlief für Augenthalers Unterhachinger alles andere als positiv. Aus den bereits absolvierten vier Spielen konnten seine Spieler lediglich zwei Pünktchen holen. Die Spielvereinigung steht auf Platz 17 und damit auf einem Abstiegsplatz. Kein Wunder, dass der Verein mit Spielerverpflichtungen nachlegen wollte. Als neue Spieler wurden der vom Regionalligisten Türkiyemspor Berlin kommende Abdenour Amachaibou, der bereits für Borussia Dortmund und Alemannia Aachen gespielt hat, Tim Jerat von Holstein Kiel und Dennis Mimm der bislang vereinslos war bekannt gegeben. Vergangene Woche wurde bereits der Däne Marc Nygaard verpflichtet, der ebenfalls vereinslos war und vorher beim Randers FC kickte. Es tut sich was bei den Bayern, was auch bitter nötig ist, um einen Kampf in der Abstiegsregion zu verhindern.

Dynamo engagiert Esswein

Drittligist Dynamo Dresden hat einen weiteren Spieler für die Mannschaft verpflichtet. Der Stürmer Alexander Esswein vom Bundesligisten VfL Wolfsburg unterschrieb bei Dynamo Dresden einen Zweijahresvertrag. Esswein war mit seiner Arbeit beim VfL Wolfsburg unzufrieden, weil er dort oft nur in der zweiten Mannschaft eingesetzt wurde. Die Absicherung der Gehaltszahlung und die notwendige Ablösesumme zahlte für Dynamo eine Sponsorengruppe. Der 20-jährige Alexander Esswein bestritt bereits acht Spiele für die Profimannschaft des deutschen Meisters von 2009.

Koblenz und Offenbach in Runde zwei, Aalen hofft auf einen Coup

Nachdem der Freitag und Samstag bei den Drittliga-Teams nicht von Erfolg gekrönt war, konnten am Sonntag zwei Teams in die dritte Runde des DFB-Pokals einziehen. Einen überraschenden Erfolg feierte Zweitliga-Absteiger TuS Koblenz gegen Zweitliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf. Das Team von Trainer Petrik Sander gewann durch ein Kopfballtor von Johannes Rahn mit 1:0. Bei anhaltendem Dauerregen kam kein schönes Spiel zustande, jedoch war es vom Kampf geprägt. Am Ende gewann Koblenz glücklich aber verdient.

Ebenfalls erfolgreich und mit einer souveränen Leistung konnte Offenbach eine Runde weiter kommen. Die Kickers, die schon in der Liga einen herausragenden Saisonbeginn mit vier Siegen in vier Spielen feierten, konnten auch gegen den Bundesliga-Absteiger VfL Bochum deutlich und verdient mit 3:0 gewinnen. Die Mannschaft von Wolfgang Wolf setzte sich durch Tore von Feldhahn (34.), Haas (45.) und Berger (83.) durch.

Am Montagabend hofft der VfR Aalen darauf einen DFB-Pokal-Coup zu landen. Jedoch wird die Aufgabe nicht einfach, denn es kommt der FC Schalke 04 und spielt gegen die Mannschaft von Trainer Scharinger. Hinzu kommt, dass Aalen in der laufenden Saison aus vier Spielen nur zwei Punkte holen konnte und auf dem 17. Platz liegt.

Für alle die nicht in die Scholz-Arena reisen können um sich das Spiel live anzusehen, bleibt die Live-Übertragung des ZDF ab 20.15 Uhr.